Berlin

Hotline des Zentralrats

Foto: Getty Images

Der Zentralrat der Juden hat eine Hotline für jüdische Flüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet. »Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist für Sie da!«, lautet das Motto des Angebotes. Ein Team von deutsch- und russischsprachigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist telefonisch oder per Mal erreichbar.

Fragen der Kontaktaufnahme mit jüdischen Gemeinden oder mit Rabbinerinnen und Rabbinern sollen beantwortet, Hilfestellungen in religiösen Belangen gegeben werden, sagt Zentralratsgeschäftsführer Daniel Botmann: »Die Hotline ist ein Angebot an alle jüdischen Ukraine-Flüchtlinge, die Orientierung und Hilfe brauchen.« Es gehe um Auskünfte, Orientierung und Beratung sowie Vermittlung von Kontakten und Ansprechpartnern, so Botmann.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Es gehe auch darum, bei Fragen der Antragstellung auf jüdische Zuwanderung zu beraten und zu begleiten. In diesem Zusammenhang seien mit dem Bund viele Erleichterungen vereinbart worden. So entfalle die sogenannte Drittstaaten-Prüfung. »Wer zuvor bereits in einem Land, beispielsweise in Israel, gelebt hat, ist nun vom jüdischen Zuwanderungsverfahren nicht mehr ausgeschlossen.«

Auch seien Staatsangehörige ehemaliger Sowjetrepubliken, die am 24. Februar in der Ukraine einen rechtmäßigen Aufenthalt hatten und aufgrund der Krieges aus der Ukraine geflüchtet sind, ebenfalls unter den Antragsberechtigten, erläutert Daniel Botmann.

Die deutschsprachige Hotline ist unter der Rufnummer 030/28 44 56 300, die russischsprachige unter der Rufnummer 030/28 44 56 305 zu erreichen. Mails können an gemeinde@zentratratderjuden.de gerichtet werden. ja

Brandenburg

Neuer Staatsvertrag für jüdische Gemeinden in Brandenburg

In Brandenburg hat die Bekämpfung des Antisemitismus seit 2022 Verfassungsrang. Nun soll der Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden verbessert werden

 25.10.2026

Porträt der Woche

Die Erinnerung muss bleiben

Thomas Gabelin wurde in Theresienstadt geboren. Heute ist er aktiver Zeitzeuge

von Christine Schmitt  25.10.2026

Jubiläum

Brücke nach Israel

TAMAD feiert 25 Jahre Freundschaft und kulturellen Dialog mit dem jüdischen Staat

von Luis Gruhler  25.10.2026

Brustkrebs

»Vorsorge ist entscheidend«

Hannah Arbitmann über Mammakarzinome, Gentests und die Menopause

von Katrin Richter  23.10.2026

Würdigung

Bayerischer Walk of Fame

Zwei Lebensgeschichten, ein gemeinsames Zeichen: Charlotte Knobloch und Herzog Franz von Bayern werden für ihr Engagement geehrt

von Luis Gruhler  23.10.2026

München

Auf eine Maß mit Lion Feuchtwanger

Ein neu gegründeter Stammtisch erinnert an ein Stück vergessener jüdisch-bayrischer Tradition. Ein Ortstermin

von Leon Stork  22.10.2026

Mode

Sieben Jahre Prada

Diane Bouccara erlebte als Managerin die Welt der Haute Couture bis zur Selbstaufgabe – ehe sie durch ihre Teschuwa zum orthodoxen Judentum fand

von Alicia Rust  22.10.2026

Fotografie

Nordisch by Nature

Der Fotograf Kay Michalak hat für sein neues Buch Jüdinnen und Juden aus norddeutschen Gemeinden porträtiert. Es sind Momente der Begegnung, die die Vielstimmigkeit des jüdischen Lebens zeigen

 21.10.2026

Frankfurt

Auf dem Schuk

Der neue Laden will mehr sein als ein koscherer Supermarkt: ein Ort zum Einkaufen, Plaudern und Ankommen – für die jüdische Gemeinde und das ganze Viertel

von Mascha Malburg  21.10.2026