München

Unterricht, Musik, Neujahr

KZ-Gedenkstätte Dachau Foto: Marina Maisel

Unterricht

Ab sofort bietet die Bildungsabteilung der Gedenkstätte Dachau digitale Seminare und Rundgänge an, die vom Klassenzimmer aus eine fokussierte Beschäftigung mit der NS-Geschichte ermöglichen. Angeboten werden ein 45-minütiger Rundgang durch die Gedenkstätte mit qualifizierten Referenten und Referentinnen sowie ein Rundgang mit einer Vorbereitungsübung und einer Nachbesprechung im Umfang von 90 Minuten. Beide Rundgänge können somit in das laufende Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Außerdem hat die KZ-Gedenkstätte Dachau ein digitales Seminar als Ergänzung zur Augmented-Reality-App »Die Befreiung AR« konzipiert. ikg

Musik

Besser hätte der Start mit seinem YouTube-Kanal für das Jewish Chamber Orchestra Munich nicht ausfallen können. Die dort zu sehenden Videos des Jüdischen Neujahrskonzertes 5781 wurden in den ersten zehn Tagen bereits 60.000-mal aufgerufen. Die Musiker unter Leitung von Daniel Grossmann haben acht synagogale Lieder aufgenommen. Darüber hinaus können auf dem Kanal inzwischen eine ganze Reihe weiterer Events abgerufen werden: Werke unbekannter jüdischer Komponisten mit Erklärungen von Daniel Grossmann, Gespräche über religiöse Themen mit Rabbiner Steven Langnas, Kuriositäten aus dem jüdischen Leben gestern und heute sowie Berichte über jüdische Kultur, Literatur, Filmkunst, Gastronomie und viele andere Themen. ikg

Neujahr

Auf großes Interesse der Gemeindemitglieder stieß in der vergangenen Woche die auf »IKG LIVE!« übertragene Sendung Auf ein Neues! – Schana towa. Neben einem Kantorenkonzert mit Chaim Stern, Shlomo Pivko und Tzvi Grinhaim, begleitet von Luisa Pertsov­ska und Vladimir Goba, schickten Liron Lev und Shirly Lilu musikalische Grüße aus Israel. Die Moderation des Abends, an dem auch IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch und Gemeinderabbiner Shmuel Aharon Brodman zu Wort kamen, hatte Guy Fränkel übernommen. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist auf der Internetplattform »IKG LIVE!« zu finden. ikg

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026