Studie

Übergriffe auf jüdische Friedhöfe werden untersucht

In Chemnitz haben Unbekannte auf dem Jüdischen Friedhof im Kindergräberfeld mehrere Grabsteine umgestürzt. (Archiv) Foto: imago images/HärtelPRESS

Ein Forschungsprojekt zum Antisemitismus soll das Ausmaß und die Hintergründe von Übergriffen auf jüdische Friedhöfe in Deutschland offenlegen. Bundesweit werden dafür die Schäden und die materiellen wie immateriellen Folgen erfasst, wie Niedersachsens Antisemitismusbeauftragter Franz Rainer Enste am Donnerstag mitteilte.

An dem Projekt »Net Olam« beteiligt sind das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sowie die Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa der Technischen Universität Braunschweig.

»Friedhöfe sollten grundsätzlich mit Achtsamkeit und Respekt besucht werden - vor allem jüdische Friedhöfe, deren Bewahrung vor dem Hintergrund der dunklen deutschen Geschichte eine immanent wichtige Rolle der Erinnerungskultur einnimmt«, sagte Enste. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt den Schutz der rund 2400 jüdischen Friedhöfe in Deutschland verbessern werde. dpa

München

»Die Solidarität ist enorm«

Yuriy Yarmilko über ein halbes Jahr Ukraine-Krieg, Hilfe für Geflüchtete und die Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde

von Miryam Gümbel  18.08.2022

ZWST

»Unvergessliche Zeit«

Nachumi Rosenblatt über Machanot, Jugendleiter und Abschlussfahrten nach Israel

von Joshua Schultheis  18.08.2022

Köln

West Side Story und Cancan

Nach sieben Tagen ist das »Shalom-Musik.Koeln«-Festival zu Ende gegangen

von Constantin Graf Hoensbroech, Ulrike Gräfin Hoensbroech  18.08.2022

Jugendzentren

Pläne für die neue Saison

Wie sich Madrichim auf den Herbst vorbereiten. Eine Umfrage in Nordrhein-Westfalen

von Annette Kanis  18.08.2022

Bildung

Erste Klasse

Wie sich jüdische Einrichtungen auf ein neues Schuljahr mit Kindern aus der Ukraine vorbereiten

von Christine Schmitt  18.08.2022

Rebbetzins

Für sie

Frauen von Rabbinern stehen fest an der Seite der Gemeinde – sollte ihre Aufgabe mehr anerkannt werden?

von Joshua Schultheis, Katrin Richter  18.08.2022 Aktualisiert

Wolfsburg

Judentum aus der Zauberkiste

Wie die Liberale Jüdische Gemeinde eine Lücke in der Kinder- und Jugendarbeit schließen will

von Christine Schmitt  17.08.2022

Gelsenkirchen

Lesung für Esther Bejarano abgesagt

Die 2021 verstorbene Zeitzeugin Esther Bejarano sollte mit einer Lesung gewürdigt werden. Doch ein geladener Gast sorgte für große Empörung

von Lilly Wolter  16.08.2022 Aktualisiert

Porträt der Woche

Die Kandidatin

Avital Grinberg ist in Berlin aufgewachsen und will Präsidentin der EUJS werden

von Joshua Schultheis  14.08.2022