Berlin

Tatverdächtiger festgenommen

Foto: dpa

Ein wegen antisemitischer Beleidigungen und Körperverletzung gesuchter Mann ist von der Polizei in Berlin festgenommen worden. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 24-Jährigen, der im Libanon geboren wurde und als Staatenloser in Berlin lebt, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Berlin mitteilte.

U-Bahn Der mutmaßliche Täter soll in der Neujahrsnacht in einer U-Bahn mit weiteren Tätern antisemitische Gesänge angestimmt und in der Folge einen 26-jährigen Mann, der das Geschehen mit seinem Handy gefilmt hatte, geschlagen und bespuckt haben (www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21159).

Am Mittwochnachmittag wurde der Tatverdächtige im Stadtteil Neukölln festgenommen. Der als Intensivtäter bekannte Mann sitzt in Untersuchungshaft. Bei einer Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Fahnder Bekleidungsstücke, die bei der Tat getragen wurden. Bislang habe der 24-Jährige die Tat bestritten und lediglich seine Anwesenheit am Tatort eingeräumt. Die Ermittlungen dauern an. epd

Schule

Vernetzt für die Zukunft jüdischer Bildung

Direktoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich in München zum Austausch

von Esther Martel  22.03.2026

Porträt der Woche

Sprache als Zuhause

Michal Zamir betreibt eine hebräische Privatbibliothek und einen literarischen Salon

von Alicia Rust  22.03.2026

Flora

Sehnsucht nach Kirschblüten

Neben einigen Synagogen gibt es Gärten, um die sich Gemeindemitglieder kümmern. Sie ernten Äpfel, grillen oder feiern im Grünen. Ein Streifzug zum Frühlingsanfang

von Christine Schmitt  21.03.2026

Geburtstag

Holocaust-Überlebender Abba Naor wird 98

Der Zeitzeuge, dessen Mutter und Bruder in Auschwitz ermordet wurden, kämpfte in Israels Unabhängigkeitskrieg und war später Mossad-Agent

 20.03.2026

Eröffnung

Ausstellung in Osnabrück beleuchtet Antisemitismus

2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück zum 600. Mal. Mit einer Ausstellung erinnert das Museumsquartier an diese frühe Phase jüdischer Geschichte. Auch die Wurzeln des Antisemitismus werden sichtbar

 19.03.2026

Musik

»Die Verbundenheit zwischen Juden und Iranern zeigen«

Alexey Kochetkov und Kioomars Musayyebi haben ein Konzert mit jüdischer-persischer Musik gegeben. Ein Gespräch über Santur-Klänge, Politik und eine besondere Freundschaft

von Katrin Richter  19.03.2026

Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Mit Gesa Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin das Spitzenamt der internationalen Organisation

 18.03.2026

Angriffe

Schmierereien und Drohungen: Antisemitismus an NS-Gedenkstätten nimmt zu

Lehrer hätten bereits Führungen abgesagt, aus Angst, dass Schüler das Programm boykottieren

von Leticia Witte  18.03.2026

Ehrung

Ein pflichtbewusster Optimist

Fritz Neuland war einer der Wiederbegründer und später Präsident der Münchner Kultusgemeinde. Nun ist eine Straße nach ihm benannt

von Esther Martel  16.03.2026