Vorbereitung

Special Act aus Israel

Die Jugendlichen sind am Proben, Kostüme ausprobieren und Texte lernen – damit alles bei ihrem Auftritt bei der Jewrovision-Show am 19. Mai in Frankfurt perfekt klappt.

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Auch Eden Pessia Ben Zaken wird sich auf die Jewro vorbereiten, denn sie wird den Special Act performen. Die 28-Jährige ist eine israelische Sängerin, Musikerin und Liedtexterin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Teilnahme bei der ersten Staffel der Castingshow The X Factor Israel.

Sie hat in ihrem Land verschiedene Auszeichnungen gewonnen. So wurde sie viermal in Folge von diversen Radiostationen zur »Sängerin des Jahres« gekürt. Ihre eigenen Lieder singt sie auf Hebräisch, gern werden sie aber auch mit Wörtern oder Sätzen anderer Sprachen vermischt.

organisation »Wir sind sehr stolz, dass wir sie für die Jewro gewinnen konnten«, sagt Marat Schlafstein vom Zentralrat der Juden in Deutschland, der für die Organisation verantwortlich ist. »Sie ist aktuell in Israel der absolute Superstar und auch in der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland sehr beliebt.« Hunderte Jugendliche werden in 13 Gruppen auf der Bühne stehen. Einige Juzes haben sich – wie auch schon in der Vergangenheit – zusammengetan, um einen Act stemmen zu können.

Jobben im Café, Nachhilfe geben, zur Schule gehen – Zoe Schirman aus Frankfurt hat allerhand zu tun. Und vor Kurzem ist auch das Tanzen wieder dazugekommen, denn die heiße Phase in den Jugendzentren hat begonnen, alle Tänzer und Sänger wollen eine super Performance abgeben und arbeiten mehrmals die Woche an den Schritten und den Gesangstönen.

In diesem Jahr schickt das Jugendzentrum »Amichai« aus Frankfurt mehr als 20 Jugendliche auf die Bühne.

Vier Jahre lang hatte die 17-jährige Zoe Hip-Hop- und Ballettunterricht. Doch vor etwa einem Jahr wurde es ihr zu viel, sodass sie nicht mehr am regelmäßigen Training teilnahm. »Aber das Tanzen bedeutet mir viel. Musik und Bewegung sind meine Leidenschaft«, so die 17-Jährige. Beim Tanzen könne man alles um sich herum vergessen. »Aber natürlich möchte ich bei jeder Probe noch etwas besser sein.« Es sei nun eine Herausforderung, auf den Punkt synchron zu tanzen und dabei toll auszusehen.

proben Esther zählt immer die Proben, wie lange es noch die Möglichkeit gibt, an allem zu feilen. »Jetzt sind es nur noch wenige, der 19. Mai naht«, sagt die 16-Jährige. Vor einigen Jahren hatte sie regelmäßig Gesangsunterricht, später aber damit aufgehört. »Doch durch die Jewro komme ich wieder mehr zum Singen«, sagt sie und freut sich über den Unterricht im Rahmen der Vorbereitungen auf den großen Auftritt. Nun wird sie mit mehreren zusammen einen Song interpretieren. »Wir sind fast fertig, das Lied steht, ebenso der Tanz.« Nur an Kleinigkeiten müsse jetzt noch gearbeitet werden. Und an den Kulissen.

In diesem Jahr schickt das Jugendzentrum »Amichai« aus Frankfurt mehr als 20 Jugendliche auf die Bühne. Im vergangenen Jahr waren es acht – und mit der Performance gewann das Juze zum zweiten Mal und holte die Jewro nach Frankfurt. Natürlich wolle die Truppe auch dieses Mal den Titel holen, sind sich Esther und Zoe einig.

Und auch für die jungen Erwachsenen gibt es wieder ein Angebot: »Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr nun endlich wieder einen kleinen Jewrovision Alumni Track für junge Erwachsene auf der Jewrovision 2023 anbieten können. Wir möchten euch darauf hinweisen, dass die Anzahl der Plätze sehr begrenzt ist«, heißt es auf der Facebook-Seite der Jewrovision. Die Anmeldung ist bis 30. April möglich.

Am Freitag wird das nächste große Geheimnis gelüftet: Wer wird die Show im Mai moderieren?

www.jewrovision.de/jewrovision-2023/

Alija

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