München

Purim, Bayern, Quellen

Erew Purim wird von der Israelitischen Kultusgemeinde in diesem Jahr im Online-Format gefeiert. Foto: imago images/nicolasmenijes

Purim

Erew Purim (25. Februar) wird von der Israelitischen Kultusgemeinde in diesem Jahr auf www.ikg-live.de im Online-Format gefeiert. Um 18.50 Uhr liest Rabbiner Aharon Shmuel Brodman die Megilla, live übertragen aus der Ohel-Jakob-Synagoge. Um 19.35 Uhr startet dann die digitale Feier mit vielen Überraschungen. Unter anderem bieten die Kinder des Alexander-Moksel-Kindergartens und der Sinai-Schule gemeinsam eine Show-Einlage, mit den Kräften der Gedanken beschäftigt sich der Mentalist David Mitterer, Victoria bringt alle zum Tanzen, und eine Purim-Aktion liefert das Jugendzentrum »Neschama«. Bei einem Wettbewerb gibt es Preise für die besten Kostüme. ikg

Juden in Bayern

Auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft hält der Historiker Klaus Wolf am Mittwoch, 3. März, 19 Uhr, einen bebilderten Vortrag via Zoom über »Juden in Bayern – die ersten 1000 Jahre«. Wolf, der eine Professur an der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg innehat, spannt den Bogen von Abraham de Municha bis zum jüdischen Beitrag an so essenziellen bajuwarischen Kulturgütern wie Bierbrauen und Fußballspiel. Es wird um Anmeldung bis 2. März unter muenchen@digev.de gebeten. Im Anschluss wird der Link zum Vortrag verschickt. ikg

Quellen

Die Vortragsreihe »1700 Jahre Quellen aus der deutsch-jüdischen Geschichte« läuft als virtuelles Gemeinschaftsprojekt der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen und des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) weiter. Am Dienstag, den 9. März, 18 Uhr, spricht Johannes Mordstein über die »Neuzeit«. Der Referent ist Archivar und Kulturbeauftragter in Buttenwiesen/Regierungsbezirk Schwaben. Von 1571 bis 1942 gab es in Buttenwiesen kontinuierlich jüdisches Leben. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter julia.treindl@lrz.uni-muenchen.de. Danach erhält man den Zugangscode. ikg

Mitglieder

Welche Beschränkungen in vier Wochen gelten werden, ist nicht genau vorhersehbar. Derzeit geht die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern davon aus, dass die für den 21. März terminierte Mitgliederversammlung, die wegen der Corona-Pandemie schon zweimal verschoben werden musste, auch stattfinden kann. Allerdings muss mit kurzfristigen Änderungen gerechnet werden. ikg

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026

Interview

»Der Kopf der Schlange wurde abgeschlagen«

Der gebürtige Iraner Armin Levy über den Tod Chameneis, Kritik aus Deutschland an dem Angriff der USA und Israel und einen persönlichen Wunsch

von Katrin Richter  01.03.2026

Deutschland

Höhere Sicherheitsmaßnahmen nach Angriff auf Iran

Hessen verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Laut Innenministerium betrifft dies besonders jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen

 28.02.2026

Sachsen-Anhalt

Landespolizei verstärkt Schutz jüdischer Einrichtungen

Nach den Militärschlägen im Nahen Osten rückt die Polizei den Schutz jüdischer Einrichtungen in den Fokus. Das Innenministerium spricht von höchster Priorität

 28.02.2026

»Brüllender Löwe«

Präventivschlag gegen Iran: Die Lage im Überblick

Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf den Iran reagieren die Behörden auf die erhöhte Sicherheitslage. Die Lage im Überblick

 28.02.2026 Aktualisiert

Standpunkt

Braucht es ein Verbot?

Warum gerade Juden einen Social-Media-Stopp für Jugendliche unter 16 Jahren unterstützen sollten

von Daniel Neumann  27.02.2026

Hamburg

»Seid stolz darauf, jüdisch zu sein!«

Der Jugendkongress unter dem Motto »Strong. Jewish. Here.« ist eröffnet

 26.02.2026

Berlin

Gedenktafel für NS-Gegner Otto Weidt geplant

In Berlin soll der Unternehmer Otto Weidt eine Gedenktafel bekommen: In der NS-Zeit bewahrte er blinde und gehörlose Jüdinnen und Juden vor der Deportation

 26.02.2026

Zeugnis

Gitarre mit Geschichte

Ein 1943 von Hanuš Smetana in Theresienstadt gebautes Musikinstrument erzählt vom Alltag im Ghetto und erinnert an seinen Erbauer, der die Schoa nicht überlebte

von Katrin Diehl  26.02.2026