Berlin

Obermayer Awards 2024 im Roten Rathaus

Foto: picture alliance / robertharding

Die Verleihung der Obermayer Awards findet in diesem Jahr am 29. Januar auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, und der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, im Roten Rathaus in Berlin-Mitte statt.

Geehrt werden Dirk Erkelenz aus Köln, Anneke de Rudder aus Bad Bevensen, Marie Rolshoven aus Berlin, Christoph Mauny aus Weimar, Margit Sachse aus Roßdorf sowie der Verein EXIL e.V. aus Eberswalde. Ein Preis für herausragende Leistungen geht zudem an Katharina Oguntoye aus Berlin.

Die Preisvergabe wird von der Organisation Widen the Circle organisiert. Mit den Obermayer Awards werden Einzelpersonen und Gruppen bedacht, die aufgezeigt haben, welch wichtige Rolle die jüdische Bevölkerung vor der Zeit des Nationalsozialismus über Hunderte von Jahren für die deutsche Gesellschaft spielte.

Verständigung zwischen Bevölkerungsgruppen

Menschen, die sich der Bekämpfung von Menschenfeindlichkeit wie Rassismus oder Judenhass widmen, kommen ebenfalls als Empfänger infrage - ebenso wie Personen, die Verständigung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen fördern und gegen die Verbreitung von Vorurteilen angehen.

Die Obermayer Awards werden seit mehr als zwei Jahrzehnten verliehen. Ihre Vergabe gehört zu den wichtigen Terminen im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des Holocaust-Gedenktags in Berlin, der jeweils am 27. Januar begangen wird.

Verleihung der Obermayer Awards
Rotes Rathaus, Berlin
29. Januar 2024, 18:30 Uhr

Die Preisverleihung wird auch gestreamt und kann im Internet in deutscher und englischer Sprache verfolgt werden. ja

Nachruf

Kein Tag ohne Linie

Pavel Feinstein porträtierte Tiere, Freunde und immer wieder sich selbst. Nun ist der Maler überraschend gestorben

von Eugen El  03.06.2026

Archäologie

Forschungsgrabung zu Erfurts jüdischem Erbe beginnt im August

Bei einer archäologischen Grabung in Erfurt suchen Fachleute ab August nach Spuren des mutmaßlichen Tanzhauses der zweiten mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Die Archäologen hoffen auf Hinweise zur Entstehungszeit und zu späteren Umbauten

von Matthias Thüsing  03.06.2026

Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen

Leipziger Fotoausstellung zu jüdischem Leben

Die Ausstellung »Momentaufnahme. Das Fotoarchiv Mittelmann« stellt u.a. die Familie des Fotografen vor

 03.06.2026

Judenhass

Bayerisches Hotel verschickt antisemitische Nachricht an Israeli

»Tut uns leid, in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt«: Diese Nachricht erhielten israelische Touristen vom Hotel »Zum Hirschen« in der Ortschaft Lam

von Imanuel Marcus  03.06.2026 Aktualisiert

TV-Tipp

»Robert Lembke - Wer bin ich?« -Doku-Drama über die TV-Legende

»Robert Lembke - Wer bin ich« ist ein kluger Film über Verdrängung, Volksbildung und das Schweigen einer TV-Legende über die eigene Vergangenheit

von Jan Lehr  02.06.2026

Programm

Klang, Gang und Streisand: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 3. Juni bis zum 10. Juni

 02.06.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde zeichnet Jugendengagement mit Beni-Bloch-Preis aus

»Wir ehren unser langjähriges Vorstandsmitglied Benjamin Bloch sel.A. und erinnern damit an seinen Einsatz für die jüdische Gemeinschaft«, sagt der Vorstandvorsitzende der Gemeinde, Benjamin Graumann

 01.06.2026

Kommentar

Tote Juden stören nicht

Unsere Erinnerungskultur liebt Stolpersteine, aber stolpert nicht über den Antisemitismus vor der eigenen Haustür. Wie der Kampf gegen Judenhass am Nekrosemitismus scheitert

von Nelly Eliasberg  31.05.2026

Bonn

»Es ist ein Bruch eingetreten.«

Rabbiner Andreas Nachama betonte, dass Jüdinnen und Juden immer weiter in eine »Defensivposition« gebracht würden. Eine Studientagung des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lotete aus, wie es anders gehen könnte

von Leticia Witte  31.05.2026