Nürnberg

Neues Gemeindezentrum bis 2015

Markus Söder (CSU) Foto: dpa

Die israelitische Kultusgemeinde Nürnberg hat für ihr neues Gemeindezentrum vom Freistaat Bayern einen Zuschuss in Höhe von 400.000 Euro erhalten. Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) übergab am Donnerstag dem Vorsitzenden der Gemeinde, Rudi Ceslanski, einen symbolischen Scheck mit dem Betrag.

Aus der Bayerischen Landesstiftung werde die zweitgrößte jüdische Gemeinde in Bayern außerdem noch 500.000 Euro erhalten, kündigte der Minister an. »Das neue Gemeindezentrum leistet einen wichtigen Beitrag, die religiösen und kulturellen Aktivitäten der Nürnberger Kultusgemeinde noch stärker und sichtbarer in unserer Stadt zu verankern«, sagte Söder. Wir wollen, dass jüdisches Leben in Nürnberg gepflegt und erhalten wird.»

wachstum Als das heutige Gemeindezentrum in den 80er-Jahren gebaut wurde, rechneten die Planer mit maximal 500 Mitgliedern. Durch den Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion ist die Kultusgemeinde in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen. Heute zählt sie über 2.000 Mitglieder.

Am bisherigen Gemeindezentrum, das auch eine Synagoge enthält, soll ein Neubau errichtet werden, in dem ein rund 300 Quadratmeter großer Festsaal Platz finden soll. Der Neubau werde voraussichtlich im November kommenden Jahres eröffnet, sagte Ceslanski. epd/ja

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