Jüdische Gemeinde Frankfurt

Neuer Gemeinderat gewählt

Das Ignatz Bubis-Gemeindezentrum wurden die Stimmen ausgezählt. Foto: Peter Oli­ver Wolff / NONOT

In einer der größten jüdischen Gemeinden Deutschlands ist am 19. und 29. September eine neuer Gemeinderat gewählt worden.

Kurz nach Mitternacht stand das Ergebnis fest: 1664 Stimmen entfielen auf Benjamin Graumann, 1497 Stimmen auf Marc Grünbaum und 1332 Stimmen auf Ilja Kleiman. Für die vierjährige Legislaturperiode bis 2028 besteht der Gemeinderat aus den ersten 17 der insgesamt 32 Kandidaten.

5035 Gemeindemitglieder waren zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,87 Prozent. 17 der abgegebenen Stimmen waren ungültig.

Die konstituierende Sitzung des Gemeinderates ist für den 8. Oktober angesetzt. In einem Instagram-Post gratulierte die Jüdische Gemeinde den gewählten Gemeinderäten und bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen und Wahlhelfern.

Salomon Korn, der langjährige Vorstandsvorsitzende der Gemeinde, hatte bei den Wahlen nicht mehr kandidiert. Demnach wird es nach 25 Jahren einen neuen Gemeindechef geben.

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt zählt zu den vier größten Jüdischen Gemeinden Deutschlands. ja

Lesen Sie mehr dazu in unserer nächsten Printausgabe.

Jewrovision

Feuerwerk von Talenten

Leipzig feiert ein Comeback, andere Jugendzentren wie Bremen, Hamburg oder Westfalen schließen sich für Auftritte zusammen. Der Countdown zum größten Event für jüdische Jugendliche läuft

von Christine Schmitt  22.04.2026

Programm

Chassidischer Workshop, uralter Blockbuster und eine vergessene Heldin: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 23. April bis zum 30. April

 22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

78 Jahre Israel

Masal Tow

Auf den Gedenktag Jom Hasikaron folgt der Unabhängigkeitstag Jom Haazmaut. Wir haben Jüdinnen und Juden gefragt, was sie dem Land wünschen

von Katrin Richter  21.04.2026

Gesellschaft

»Ich lasse das nicht in mein Leben«

Yuval Amshalem zieht der Liebe wegen nach Berlin. Bei der Online-Wohnungssuche sah der 24-Jährige sich mit einem antisemitischen Shitstorm konfrontiert, auf den der AI-Experte entspannt reagiert. Ein Gespräch über Ziele im Leben

von Sophie Albers Ben Chamo  21.04.2026

Berlin

Abbruch nach Antisemitismus bei Makkabi-Spiel

Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung

 20.04.2026

Essay

Darf es mir gut gehen …?

Die Welt brennt an allen Ecken und Enden. Unsere Autorin Barbara Bišický-Ehrlich plädiert für die Hoffnung als Lebensprinzip in dunklen Zeiten

von Barbara Bišický-Ehrlich  20.04.2026

Porträt der Woche

Der Klang eines neuen Lebens

Hannah Katz stammt aus Boston und fühlt sich, auch wegen der Musik, in Berlin zu Hause

von Alicia Rust  19.04.2026

Gedenken

Das Buch der Erinnerung

Zu Jom Haschoa las Ilan Birnbaum aus den Schilderungen seines Vaters

von Luis Gruhler  19.04.2026