Konferenz

Networking in Jerusalem

»Facing Tomorrow«: Tagung in Jerusalem Foto: Flash 90

»Facing Tomorrow« war das Motto einer Konferenz, die unter Schirmherrschaft von Israels Staatspräsident Schimon Peres vom 19. bis 21. Juni in Jerusalem stattfand. Bei dem Treffen von rund 200 Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Medien und jüdischem Leben wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland durch Generalsekretär Stephan J. Kramer vertreten.

Kramer nahm zudem an dem vom israelischen Außenministerium und vom Ministerium für strategische Angelegenheiten einberufenen Treffen der »Weltweiten Koalition für Israel« teil. Auch dabei ging es um die Herausforderungen, denen sich Israel und das jüdische Volk gegenübersehen.

Kontakte »Solidarität mit Israel verlangt von uns nicht nur Engagement, sondern auch Wissen, Networking und Zusammenarbeit«, sagte Kramer anschließend. Deshalb seien Kontakte von Vertretern der Diaspora-Gemeinschaften mit israelischen Politikern, Aktivisten und Wissenschaftlern von entscheidender Bedeutung. Und in diesem Sinne sei die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen »für die Arbeit des Zentralrats wichtig«, erklärte Kramer.

In Jerusalem traf Kramer auch mit Wayne Firestone, Präsident der weltweiten Hillel-Bewegung für jüdische Studentenzentren, sowie mit Ada Spitzer, Generaldirektorin von Taglit/Birthright Israel, zusammen. Dabei ging es um die vom Zentralrat angestrebte enge Kooperation mit Hillel und einen weiteren Ausbau der jetzt schon bestehenden Zusammenarbeit mit Taglit. zr

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Januar bis zum 29. Januar

 21.01.2026

Auszeichnung

Großer Kunstpreis Berlin geht 2026 an Meredith Monk

Die sechs Sektionen der Akademie der Künste wechseln sich bei der Vergabe des Großen Kunstpreises Berlin ab. In diesem Jahr ist die Sparte Musik dran. Sie ehrt eine US-amerikanische Sängerin und Komponistin

 21.01.2026

Entscheidung

Noam Bettan startet beim ESC für Israel

Mehrere Länder boykottieren wegen Israels Teilnahme den Eurovision Song Contest 2026. Jetzt wurde entschieden, wer für das Land in diesem Jahr bei dem Musikwettbewerb an den Start geht

von Cindy Riechau  21.01.2026

München

Ein lebendiger Ort der Begegnung

Das neue Familienzentrum lud in der Reichenbachstraße zu einem »gemein(de)samen« Nachmittag ein

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Würdigung

Oldenburgerin Elke Heger erhält den Albrecht Weinberg-Preis

Die Oldenburger Pädagogin Elke Heger erhält für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Gemeinschaft zwischen Juden und Christen den Albrecht Weinberg-Preis. Zur Verleihung wird der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies erwartet

 20.01.2026

Essen

»Holo-Voices«: Zeitzeugen des Holocausts sollen für immer sprechen

Auf der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen startet ein Medienprojekt, das Zeugen des Holocausts mit Besuchern in einen Dialog bringt. »Holo-Voices« soll Zeitzeugen »eine Stimme für die Ewigkeit« geben

 20.01.2026

Gedenktag

Weltweit noch 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende

Am 27. Januar wird an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 81 Jahren erinnert. Dort und an vielen anderen Orten ermordeten die Nationalsozialisten Millionen Juden. Noch können Überlebende von dem Grauen berichten

 20.01.2026

Interview

»Man tut sich mit den toten Juden leichter als mit den lebenden«

Die Münchnerin Eva Umlauf ist Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees. Auf eine bestimmte Art des Gedenkens an die Opfer der Schoa schaut sie kritisch – und sagt, was sie sich wünscht

von Leticia Witte  20.01.2026

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht«, welche politischen Entwicklungen ihnen Sorge bereiten

 19.01.2026