München

Musik, Grundgesetz, WIZO

Das Israel Philharmonic Orchestra im Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv Foto: imago/Xinhua

Musik

Die Freunde des Israel Philharmonic Orchestra laden am Sonntag, 28. Juni, 20 Uhr MEZ, zur kostenlosen IPO Global Gala ein. Geleitet wird diese von der britischen Oscarpreisträgerin Helen Mirren (The Queen) sowie dem musikalischen Direktor des IPO, Lahav Shani. Es wirken die Sopranistin Chen Reiss und Mitglieder der Wiener Philharmoniker mit. Zudem gibt es Beiträge unter anderem von Pinchas Zukerman, Yefim Bronfman, Evgeny Kissin, Andras Schiff und Zubin Mehta. Anmeldung unter www.ipo.co.il/en/virtual-ipo-global-gala/. ikg

Grundgesetz

Der Begriff »Rasse« sollte nach Ansicht von IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch aus dem Grundgesetz entfernt werden. Als dieses verabschiedet wurde, habe der Begriff vor allem dem Schutz der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung gedient. Angesichts eines veränderten Sprachgebrauchs und gesellschaftlichen Bewusstseins werde diese ursprüngliche Absicht jetzt gefährdet. Charlotte Knobloch betonte zugleich, dass die aktuelle Debatte nicht zum Selbstzweck werden dürfe. »Der Streit um Worte mag bedeutsam sein«, erklärte sie, »aber er darf das eigentliche Ziel nicht überdecken. Der Staat muss seinen Bürgern ein Leben ohne Angst ermöglichen und sie vor Angriffen schützen, ganz gleich, ob diese rassistisch, antisemitisch oder von sonstigem Hass motiviert sind.« ikg

WIZO

Es sollte das »Fest der Feste« werden: 100 Jahre WIZO, 100 Jahre
Frauenpower, 100 Jahre Hilfe für Israel. Das Coronavirus hat allen Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem wollen die Münchner WIZO-Damen an der Unterstützung ihrer Hilfsprojekte festhalten. Verwirklicht werden soll dies mit einem glanzvollen Magazin, alten und neuen Fotos – und möglichst vielen Glückwünschen in Form bezahlter Anzeigen, aber auch durch Spenden (Stadtsparkasse München, IBAN: DE32 7015 0000 1002 0099 81, BIC: SSKMDEMMXXX). Der direkte Kontakt zu WIZO München: wizoanzeige@gmail.com und Telefon 089/5480 2626. ikg

Gedenkstätte

Referenten der KZ-Gedenkstätte Dachau schlüpfen an den kommenden Wochenenden in die Rolle von Fremdenführern, sogenannten Cicerones. An neun Standorten im Freien erwarten sie die Besucher, informieren und beantworten Fragen in verschiedenen Sprachen. Mit diesem Angebot erweitert die KZ-Gedenkstätte Dachau während der schrittweisen Wiedereröffnung des Geländes und der Ausstellungen ihr Angebot. In Kombination mit den zweimal wöchentlich stattfindenden digitalen Live-Rundgängen auf Facebook, den virtuellen Führungen durch die Sonderausstellung Zeitspuren. Der Außenlagerkomplex Allach, dem Audioangebot »Dachauer Ton-Spuren« sowie dem mit dem BR entstandenen AR-Projekt »Die Befreiung« stehen Interessierten somit auch in Corona-Zeiten vielfältige Zugänge zur Geschichte des Konzentrationslagers Dachau offen. ikg

Folkloretanz

Am Montag, 29. Juni, 19 Uhr, gibt es auf »IKG LIVE!«, der Kulturplattform der Israelitischen Kultusgemeinde, »eine Liebeserklärung an den israelischen Folkloretanz«. Der Tanzpädagoge, Choreograf und langjährige Dozent an der Jüdischen Volkshochschule, Matti Goldschmidt, erklärt im Gespräch mit Sibylle von Tiedemann die Faszination des israelischen Volkstanzes. Dazu gibt es praktische Tanzübungen, die jeder zu Hause ausprobieren oder anwenden kann, um in Form zu bleiben. Solange nicht live miteinander getanzt werden darf, um »Social Distancing« (Abstand wahren) zu gewährleisten, sind diese Lektionen jederzeit unter www.ikg-live.de (Benutzername: ikg, Passwort: live) abrufbar. ikg

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