Berlin

Modenschau in der Künstler-Villa

Mehr als 150 Frauen waren bei der Charity-Veranstaltung dabei. Foto: Stephan Pramme

An der Garderobe des Löwenpalais in Berlin-Grunewald war der Andrang am Dienstagabend groß. Das WIZO-Team Berlin hatte zugunsten des Jerusalemer WIZO-Kindergartens Neve Yaakov zur 3. Ladies Night in die Künstler-Villa eingeladen. Dass der Wohltätigkeitsabend auf den Weltfrauentag fiel, verlieh dem Ereignis zusätzlichen Charme.

Mehr als 150 Frauen wollten bei der Charity-Veranstaltung mit Modenschau, Kleiderkauf und Büffet dabei sein. Bereits vor Beginn der Show zu Kollektionen von Rebecca Concept Store, Lana Mueller Couture und Gerekos Pelz Style hatten sie Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – für spätere Shoppingfreuden.

erlös Vorfreude herrschte auch im Nebenraum. Denn neben professionellen Models liefen auch Töchter aus den eigenen Reihen bei den Shows mit. Bevor die vier Models den Laufsteg betraten und die Kleider präsentierten, begrüßte Sylvia Hagen vom WIZO-Vorstand die Gäste und bedankte sich bei allen Unterstützern und Sponsoren. Mehr als 20 Modegeschäfte und Designer sowie zahlreiche private Unterstützer hatten Kleidung aus aktuellen Kollektionen sowie Taschen, Schuhe und Vintagekleider für den guten Zweck zur Verfügung gestellt.

»Heute könnt ihr mit einem reinen Gewissen einkaufen, denn ihr kauft für die Kinder des Kindergartens Neve Yaakov in Jerusalem. Kinder aus sozial schwachen Familien werden dort in einer Ganztagseinrichtung betreut«, sagte Sylvia Hagen. »Genießt die Show, das Catering von Berlin Cuisine und den Abend!«

motivation Unterstützt wurde der Berliner WIZO-Vorstand von Liat Marweld, die das Event zusammen mit den Frauen auf die Beine gestellt hatte. »Es hat mir sehr viel Freude bereitet, das WIZO-Team bei diesem Projekt zu unterstützen. Es war sehr viel Vorbereitung und zu gleichem Anteil viel Spaß – und das alles auch noch für einen guten Zweck, es geht kaum besser«, sagte Liat Marweld. Sie hofft, mit diesem Event auch die jüngere Generation für die WIZO zu begeistern.

»Überall sehe ich glückliche Gesichter, sowohl bei Sponsoren als auch Gästen«, freute sich Nicole Schauder-Shani vom Berliner WIZO-Vorstand über den gelungenen Abend. »Das ist eine wunderbare Motivation, weiterhin neue Projekte und Ideen für WIZO zu entwickeln.«

Mit 200.000 Mitgliedern in 50 Ländern ist die WIZO die mitgliederstärkste Frauenorganisation weltweit. Sie setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen, Kindern und Senioren aller Religionen und ethnischen Zugehörigkeiten in Israel ein. WIZO ist eine von der UNO anerkannte Nicht-Regierungs-Organisation und Mitglied der UNICEF.

Lesen Sie mehr dazu in unserer nächsten Print-Ausgabe.

Berlin

CDU-Präsidium tagt in Chabad-Synagoge

Die Parteispitze will damit ein Zeichen setzen

 01.05.2026

Berlin

Tanzen, trotz allem

Der Israeltag am Wittenbergplatz setzte ein Zeichen der Solidarität, der Lebensfreude – aber auch der Sorge

von Christine Schmitt  30.04.2026

Glosse

Tipps und Tricks für Judenhasser

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Eine Handreichung

von Daniel Neumann  30.04.2026

Düsseldorf

Auschwitz-Museum: Rüttgers erhält Auszeichnung »Light of Remembrance«

»Mein Antrieb wurzelt in der tiefen Überzeugung, dass wir Deutsche uns der Verantwortung, die aus unserer Geschichte als ›Land der Täter‹ erwächst, niemals entziehen können«, sagt der Preisträger

 30.04.2026 Aktualisiert

Erinnerung - 20 Jahre ohne Paul Spiegel

Zum 20. Todestag von Paul Spiegel

Als Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland stand er für Dialog, Klarheit und Verantwortung. Ein Video erinnert an sein Vermächtnis – und daran, warum seine Stimme heute fehlt.

von Jan Feldmann  30.04.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 30. April bis zum 7. Mai

 29.04.2026

Düsseldorf

Zwei Familien, eine Freundschaft

Die Rubinsteins und die Spiegels erlebten wichtige Momente gemeinsam. Erinnerungen an einen Freund

von Herbert Rubinstein  29.04.2026

Erinnern

»Paul, du fehlst«

Vor 20 Jahren am 30. April starb Paul Spiegel. Als Zentralratspräsident hat er das Land geprägt und sich für Verständigung eingesetzt. Wie würde er auf das Heute blicken? Gedanken von Gisèle Spiegel

von Gisèle Spiegel  29.04.2026

Jubiläum

»Wir richten den Blick nach vorn«

Toby Axelrod über 20 Jahre Limmud Deutschland, Herausforderungen und eine ganz besondere Aktion

von Christine Schmitt  28.04.2026