München

Literatur, Parodie, Olympia 1972

Der Autor Rafael Seligmann Foto: imago images/VISTAPRESS

München

Literatur, Parodie, Olympia 1972

Meldungen aus der IKG

 17.03.2022 10:00 Uhr

Literatur

Der Titel des dritten, in sich geschlossenen Bandes zur Familiengeschichte von Rafael Seligmann, Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland (Verlag Langen Müller), verrät schon einiges über die Realität in München, die 1957 die dreiköpfige Familie erwartet. Während die Eltern ihre verlorene Heimat suchen, muss der zehnjährige Rafi, 1947 in Tel Aviv geboren, in einem für ihn fremden Land Fuß fassen. Wie es ihm dabei erging, erzählt der Publizist und Historiker Seligmann im Gespräch mit Alt-Oberbürgermeister Christian Ude am Dienstag, 22. März, 19 Uhr, im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz. Das Grußwort spricht Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich unter karten@ikg-m.de oder telefonisch unter 089/20 24 00-491. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln der Bayerischen Staatsregierung. Das Tragen einer FFP2-Maske ist erbeten. ikg

Parodie

Gegen die Verkitschung des Holocaust zieht der amerikanische Schriftsteller Joshua Cohen alle Register der Parodie, mischt Biblisches mit Comedy, Hochkultur mit Trash, Familiengeschichte mit Slapstick. Sein neues Buch Witz, erschienen bei Schöffling, stellt er am Mittwoch, 23. März, um 20 Uhr im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, vor. Für die Lesung aus der deutschen Übersetzung der aberwitzigen Geschichte über Benjamin, das 13. Kind von Hanna und Israel, der vollständig ausgewachsen mit Bart und Brille zur Welt kommt, ist der Schauspieler Daniel Donskoy angefragt. Informationen zum Kartenvorverkauf sind erhältlich unter der Telefonnummer 089/2919 340; eine Online-Buchung ist möglich unter www.reservix.de. ikg

Olympia 1972

Der Filmemacher Emanuel Rotstein befragte für seine Dokumentation Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972 sieben israelische Sportler, die der Aufmerksamkeit der palästinensischen Terroristen glücklicherweise entgangen waren. Sie berichten über ihre Wahrnehmungen rund um das Olympia-Attentat und dessen Auswirkungen auf ihr weiteres Leben. Die Münchner Volkshochschule zeigt den Dokumentarfilm aus dem Jahr 2012 am Donnerstag, 24. März, 18 Uhr, im Vortragssaal des Bildungszentrums Einstein 28, Einsteinstraße 28 (nahe Max-Weber-Platz). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung für diese Präsenzveranstaltung Nr. 0249305 ist telefonisch möglich unter der Rufnummer 089/48006-6239 oder online unter www.mvhs.de. ikg

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