Berlin

L’Chaim zum Geburtstag

Die Sonne strahlte, der Beat von Popstar Eyal Golan dröhnte aus den Musikboxen, die blau‐weiße Fahne mit dem Davidstern wehte im Wind: Es war Israel‐Tag in Berlin. Und um den jüdischen Staat so richtig hochleben zu lassen, hatte die Deutsch‐Israelische Gesellschaft am Freitag zur Feier auf den Wittenbergplatz in Berlins City‐West geladen.

Markt »In diesem Jahr begehen wir den 69. Jahrestag der Staatsgründung Israels. Indem wir die Unabhängigkeit des jüdischen Staats feiern, verteidigen wir auch sein Existenzrecht gegen all diejenigen, die es bestreiten wollen«, sagte der israelische Botschafter Yakov Hadas‐Handelsman in seinem Grußwort. Anschließend schlenderte er über den Markt, auf dem sich 25 verschiedene Organisationen, bilaterale Freundschaftsgruppen und israelische Fördervereine mit Ständen präsentierten.

Mit dabei waren unter anderem die israelische Botschaft, das Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn und das koschere Restaurant Feinberg’s. Zum ersten Mal hatte auch die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) einen Info‐Stand. »Wir sind jung, wir sind jüdisch und wollen ein sichtbarer Teil des öffentlichen Dialogs sein«, sagte JSUD‐Vizepräsident Mike Samuel Delberg.

Egal also, ob Reiseinfos über Israel, Kunsthandwerk oder nahöstliche Leckereien: Für alles war gesorgt, und dementsprechend war auch die Stimmung ausgelassen.

Rendsburg

Prügeln mit Parolen

Eine Wanderausstellung im Jüdischen Museum dokumentiert antisemitische Sticker von 1880 bis heute

von Heike Linde-Lembke  18.04.2019

Kinder

Pingpong und Froschhüpfen

Ein Seder dauert bis in die Nacht. Wie könnt ihr den langen Abend spannender machen?

von Rabbiner Julian Chaim Soussan  18.04.2019

Pessach

Post aus 
Ludwigsfelde

In diesem Jahr verschickt der Zentralrat 
1000 Pakete an Schüler und Studenten. Eine Reportage

von Heide Sobotka  18.04.2019