Young WIZO

Kuchen für den guten Zweck

Die Young-WIZO-Damen sind inzwischen berühmt für ihre leckeren Kuchen. Foto: Rafael Herlich

Hierher kommen nicht nur Menschen aus der Nachbarschaft, sondern aus allen Stadtteilen.» Mit diesen Worten eröffnet Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker das 31. Bergerstraßenfest. «Vor allem die vielen Speisen der verschiedenen Herkunftsländer, die Musik und die Kunst repräsentieren Frankfurts bunte multikulturelle Gesellschaft, lockten Gäste aus der weiteren Umgebung an, ist sich Becker sicher. Das Fest sei ein Schaufenster der Stadt.

Mitten im bunten Frankfurter Treiben haben die Young-WIZO-Frauen ihren berühmten Kuchenstand aufgebaut. Schon seit vielen Jahren verkaufen sie Selbstgebackenes auf dem Bergerstraßenfest. Noch vor seiner Eröffnungsrede besucht Becker den Stand der Young WIZO. «Dass die Frauen das Fest mit einem guten Zweck verbinden, finde ich klasse», lobt er. Den Erlös aus dem Kuchenverkauf spendet die WIZO dieses Jahr einer Kindertagesstätte in Israel, in Pardes Chana. Dort werden Spielplätze renoviert und erweitert.

Bühne Schon morgens um zehn Uhr kamen die Frauen und bauten ihren Stand neben der Hauptbühne auf. Auf die jahrelange Unterstützung von Ernst Schwarz, dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft des Bergerstraßenfestes, können die ehrenamtlichen Helferinnen immer zählen. So half er auch in diesem Jahr, damit der WIZO-Stand seinen exponierten Platz erhielt.

Aber auch auf «ihre» Frauen kann sich Nathalie Graumann immer verlassen. «Ich liebe die Team-Arbeit innerhalb unserer WIZO-Gemeinschaft», schwärmt das Young-WIZO-Mitglied: «Wenn ich die WIZO-Frauen per Mail um ihre Mithilfe beim Backen bitte, habe ich nach kürzester Zeit circa 40 Zusagen von Freiwilligen. Das ist wirkliche Frauenpower und echte Hilfsbereitschaft.» Auch das Young-WIZO-Mitglied Saskia Hoffmann erzählt von der guten Stimmung unter den Frauen am Stand.

«Wir arbeiten alle sehr gerne zusammen und vor allem für ein gemeinsames Ziel.» «Viele, die an unseren Stand kommen, erkennen unser WIZO-Logo auf unseren T-Shirts und freuen sich, uns wiederzusehen. Wir haben mittlerweile schon wirkliche Stammgäste, die unseren Stand ganz bewusst aufsuchen, um die WIZO-Projekte zu unterstützen», freut sich Anita Schwarz über den Erfolg in diesem Jahr.

Nordrhein-Westfalen

Zedaka in Kall

Die ZWST hilft Flutopfern mit »Tiny Houses«

von André Anchuelo  03.12.2021

Berlin

»Papier ist geduldig«

Fachleute appellieren an künftige Bundesregierung, angekündigte Förderung jüdischen Lebens umzusetzen

 03.12.2021

Festjahr

1700 Flaggen erinnern an 1700 Jahre

An Aktion »Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus« beteiligt sich auch der Zentralrat der Juden

 03.12.2021

»Stuttgarter Erklärung«

Symbolische Unterzeichnung in der Synagoge

Innenminister von Bund und Ländern fordern schärfere Verfolgung von Hass-Straftaten im Netz

 02.12.2021

Ausgburg

Jüdisches Museum bekommt neue Direktorin

Die 36-jährige Carmen Reichert übernimmt ab 1. Mai 2022 die Nachfolge von Barbara Staudinger

 02.12.2021

Pandemie

Jewrovision auf Ende Mai verschoben

Zentralratsgeschäftsführer Botmann: Sichere und angenehme Bedingungen im Februar voraussichtlich nicht möglich

 02.12.2021

Charlottenburg

»Unsere Identität stärken«

Kantor Isidoro Abramowicz hat in Kooperation mit dem Jugendzentrum Olam einen neuen Gemeindechor für Kinder und Jugendliche gegründet

von Christine Schmitt  02.12.2021

Kulturprogramm

Von Film bis Jazz

Der Zentralrat der Juden stellt sein Angebot für die Gemeinden in 2022 vor

von Annette Kanis  02.12.2021

Bad Sobernheim

Fortbildung für Vorbeter

Zwei Rabbiner unterrichteten 20 Seminarteilnehmer über den Kreis des Lebens

von Wolfram Nagel  02.12.2021