München

Konzert, Lesung, Spurensuche

Das ehemalige Konzentrationslager Ebensee in Österreich Foto: dpa

Gedenkfahrt
Für Sonntag, 7. Juli, organisiert Abraham Rajber eine Busfahrt zum ehemaligen KZ Ebensee, circa 50 Kilometer von Salzburg entfernt. Seit 2012 erinnert dort ein gläsernes Mahnmal an 9000 ermordete KZ-Häftlinge. Rajbers Vater überlebte, und der Sohn führt jährlich diese Gedenkreise durch. An der Zeremonie nimmt Rabbiner Shmuel Aharon Brodman teil. Anschließend steht ein Besuch des Kurorts Bad Ischl auf dem Progamm. Die Abfahrt ist um 9 Uhr vor der Schrannenhalle, Prälat-Zistl-Straße. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung ist erforderlich unter der E-Mail-Adresse rajber.events@t-online.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0173/871 57 33. Die Teilnehmer werden gebeten, einen gültigen Personalausweis oder Pass mitzunehmen. ikg

Lesung
»Grenzen als Membranen zu erkennen, die zugleich trennen und verbinden«, fordert Najem Wali in einem Text über Abraham, den er als »Stammvater der Menschheit« deutet. Am Montag, 8. Juli, 19 Uhr, ist der irakische Schriftsteller zu Gast im Jüdischen Museum, St.-Jakobs-Platz 16, unter dem Motto »Flucht und Bewegung«. Es moderiert Boaz Levin, Kurator der Ausstellung Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen. Karten sind ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich. ikg

Konzert
Am Montag, 8. Juli, 20 Uhr, präsentiert das Jewish Chamber Orchestra Munich im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz Gustav Mahlers Orchesterlieder, vorgetragen von dem Bariton Alexander York. Die 14 Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit des Komponisten künden von seinen Kindheitserfahrungen und jüdischen Wurzeln. Der Dirigent Daniel Grossmann wird deshalb auch der Frage nachspüren, warum Mahler 1897 – womöglich nicht ganz freiwillig – zum Katholizismus konvertierte. Vor dem Konzert wird um 18.30 Uhr eine Synagogenführung angeboten. Karten sind erhältlich unter der Rufnummer 089/ 12 28 95 99 oder unter www.jcom.de. Nach dem Konzert gibt es im Restaurant Einstein ein Buffet, für das Voranmeldung unter info@jcom.de erforderlich ist. ikg

Spurensuche
C. Bernd Sucher zieht anlässlich seines 70. Geburtstags in seiner autobiografischen Erzählung Mamsi und ich Bilanz. Der vielseitige Publizist und Leiter des Studienganges Theater-, Film- und Fernsehkritik an der Theaterakademie August Everding in München beschreibt in seiner bei Piper erschienenen Spurensuche die nicht immer unkomplizierte intensive Beziehung zu seiner Mutter »Mamsi«, der Schoa-Überlebenden Margot Artmann. Die Buchpremiere findet am Dienstag, 9. Juli, 20 Uhr, im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, statt. Karten sind zu reservieren unter der Rufnummer 089/ 29 19 34 27. ikg

Mittelalter
Die mittelalterliche Geschichte der Juden in München ist kaum bekannt. Sie ist eng verbunden mit der Geschichte Bayerns und insbesondere mit der der Städte Regensburg und Augsburg. Die Ausstellung, die Studierende der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität im Sommersemester im Rahmen zweier Kurse von Eva Haverkamp und Astrid Riedler-Pohlers erarbeiteten, zeigt Aspekte dieser Geschichte auf der Grundlage von Exponaten unter anderem aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Münchner Stadtarchiv. Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr, im Historicum, Schellingstraße 12, Raum K 001, statt. Einen Vortrag über Lost Neighbourhood – Auf den Spuren Münchner Juden im Mittelalter hält die Historikerin Eva Frojmovic von der Universität Leeds. Die Ausstellung ist in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek Geschwister-Scholl-Platz 1 im Erdgeschoss montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr zu besichtigen. ikg

Tel Aviv

Irgendwie Alltag – bis zum Alarm

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Sport

Vereint am Ball

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Berlin

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Solingen

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Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

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Programm

Kakaniens Kinder, Jakobs Zelte und Israels Superfood: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. bis zum 19. März

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Hilfe

Gestrandet in Deutschland

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Meinung

Jüdisches Leben gehört zum Ländle

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Berlin-Neukölln

Wer ist dieser Mann?

Er lehrte arabische Schüler die Geschichte des Holocausts, organisierte einen Austausch mit Israelis und hielt Drohungen stand. Hudhaifa Al-Mashhadanis Geschichte faszinierte die Medien, begeisterte Politiker und schenkte ihm das Vertrauen jüdischer Organisationen. Aber ist alles daran wahr?

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Berlin

150 Rabbiner am Brandenburger Tor

Ein Fototermin setzt ein Zeichen: Rabbiner zeigen, wie jüdisches Leben heute Europa prägt. Was beim Treffen sonst noch auf dem Programm steht

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