Geburtstag

Kai Wegner gratuliert Ehrenbürgerin Margot Friedländer

Kai Wegner (CDU) mit Margot Friedländer und Wolfgang Schäuble (CDU), im April 2023 Foto: picture alliance/dpa

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat Margot Friedländer vorab zu ihrem Geburtstag gratuliert. Am Sonntag wird die Berliner Ehrenbürgerin 102 Jahre alt.

Ihr Lebensweg sei »ein eindrucksvolles Zeugnis von Stärke, Resilienz und einer unerschütterlichen Hoffnung, die viele Menschen inspiriert«, erklärte Wegner. »Ihr Engagement für die Erinnerung, für Toleranz und Aufklärung ist heute ein Beitrag von unschätzbaren Wert.«

Noch vor kurzem habe Margot Friedländer eine Stiftung gegründet, die den jüngeren Generationen vermittle, was Verfolgung, Ausgrenzung und Terror in einer verbrecherischen Diktatur bedeuteten. »Die Lehre aus dem Holocaust ist – und kann nur lauten: Nie wieder!«, so der Regierende Bürgermeister.

»Die Ereignisse der vergangenen Wochen haben uns schmerzlich vor Augen geführt, wie aktuell und wichtig ihre Arbeit auch heute ist«, so Wegner weiter. »Margot Friedländer leistet einen wertvollen Beitrag dafür, dass authentische Erinnerungsarbeit auch dann möglich ist, wenn die Zeitzeugen verstummen. Dafür danke ich, dafür dankt Berlin Margot Friedländer sehr.«

»Wir und die künftigen Generationen müssen uns erinnern, damit ‚Nie wieder!‘ auch ‚Nie wieder!‘ bleibt. Herzlichen Glückwunsch, liebe Margot Friedländer, und danke für alles, was Sie für uns tun. Möge Ihr stetiger Optimismus und ihre Weisheit uns noch lange erhalten bleiben!« ja

Shelly Meyer

Kommentar

Wer tatsächlich vom »Judenfetisch« profitiert

150 Juden in Berlin haben mit einem Offenen Brief die Linkspartei unterstützt - das sind etwa 0,4 Prozent der Berliner jüdischen Stimmen. Doch sie könnten für die breite Öffentlichkeit kaum wertvoller sein

von Shelly Meyer  04.10.2026

Wuppertal

Am helllichten Tag

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge geht das Gemeindeleben in der nordrhein-westfälischen Stadt weiter. Aber was bedeutet diese Normalität?

von Helmut Kuhn  01.10.2026

Rostock

Zunehmend sprachlos

Die Gemeinde hatte Schlimmeres befürchtet, doch Sorgen bleiben auch nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern

 01.10.2026

Wiedervereinigung

Zeit der Blüte

Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Für jüdische Gemeinden in Ost und West war dies ein neuer Anfang, für manche auch die Rettung. Drei Gemeindemitglieder erzählen, wie sie diese Zeit erlebten

von Christine Schmitt  01.10.2026

Deutschland

Holocaust-Überlebende: Regierung der Linkspartei in Berlin wäre eine Katastrophe

»Hier muss die Politik gründlich aufpassen, dass das nicht passiert«, sagt Charlotte Knobloch bei »Maischberger«

 01.10.2026

Wahl

»Der Schock sitzt tief«

Jüdinnen und Juden blicken mit großer Skepsis auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken. Sie fordern klare Zusagen zum Kampf gegen Antisemitismus

von Christine Schmitt  30.09.2026

Rathaus Neukölln

Berlin

Hillel zieht seine Chanukkia aus dem Rathaus Neukölln ab

Der jüdische Bildungsverein will seine Chanukka-Feier künftig an einem »neutralen Ort« abhalten. Für den scheidenden Bürgermeister Martin Hikel ist die Entscheidung ein Schock

 01.10.2026 Aktualisiert

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 8. Oktober

 30.09.2026

Chemnitz

Gestohlener Davidstern sichergestellt

Unbekannte hatten laut Polizei in der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkortes eine Schautafel beschädigt und den Davidstern mitgenommen

 28.09.2026