#2021JLID

Jüdische Identität im Ersten

Synagoge Roonstraße in Köln Foto: imago

Am Sonntag widmet das ARD-Fernsehen sein Nachmittagsprogramm aktuellen jüdischen Themen. Zunächst ist um 15.45 Uhr die Dokumentation Wir sind jüdische Deutsche – Erbe und Identität seit 1945 zu sehen.

Dort kommen Vertreter der Nachkriegsgeneration ebenso zu Wort wie junge Juden. »In Frankfurt, Leipzig und Berlin begegnet die Filmemacherin Andrea Roth Männern und Frauen, die eines eint: Sie legen Wert darauf, nicht als Opfer gesehen zu werden«, heißt es in der Ankündigung.

Roth sprach mit dem ehemaligen Zentralratspräsidenten Dieter Graumann, aber auch mit den Brüdern Fiszel und Simon Ajnwojner. Für die jüngere Generation sprechen unter anderen die Frankfurter Gastronomen James und David Ardinast.

FESTAKT Im Anschluss zeigt Das Erste um 16.30 Uhr den Festakt zum bundesweiten Auftakt des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«. Er wurde in der Kölner Synagoge aufgezeichnet. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier spricht zur Eröffnung.

Auch Zentralratspräsident Josef Schuster und Vizepräsident Abraham Lehrer werden Ansprachen halten.

Weitere Redner sind Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, Zentralratsvizepräsident und Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln, sowie Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

FRAUEN Um 17.30 Uhr folgt die Dokumentation Jung, jüdisch, weiblich – Die selbstbewusste Generation von Nicola Graef und Lena Scheidgen. »Was bedeutet es heute, als junge Frau das Judentum in Deutschland zu leben?«: Anhand dieser Frage porträtiert der Film drei Frauen, die für unterschiedliche jüdische Lebensentwürfe stehen.

Die Protagonistinnen sind die Bloggerin und Autorin Linda Rachel Sabiers, die liberale Rabbinatsstudentin Helene sowie die angehende Grundschullehrerin Rina, die in einer streng orthodoxen Gemeinde lebt. »Sie alle spiegeln die junge Generation von Jüdinnen, die selbstbestimmt ihren Weg geht«, heißt es in der Ankündigung. ja

Sonntag, 21. Februar 2021, ab 15.45 Uhr im ARD-Fernsehen

Verantwortung

Abschied und Neuanfang

David Beck übernimmt als Nachfolger von Andreas Franck das Amt des Zentralen Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Justiz

von Luis Gruhler  02.11.2026

München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

 02.11.2026

Feier

»Ein Zuhause«

Es war ein bewegender Moment: Nach langer Planung öffnete die bundesweit wirkende Jüdische Akademie in Frankfurt ihre Türen. Mit Prominenz, rabbinischem Segen - und eindringlichen Worten gegen Antisemitismus

von Leticia Witte  02.11.2026

Frankfurt

»Raum geben für Differenzierung«

Zentralratspräsident Josef Schuster skizzierte in seiner Rede zur Eröffnung der Jüdischen Akademie, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen soll. Wir dokumentieren die Ansprache im Wortlaut

von Josef Schuster  02.11.2026

Baustelle der Jüdischen Akademie an einer Straße in Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens

Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

 02.11.2026

Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens

Es ist die erste Institution dieser Art in der Bundesrepublik. Was hat es damit auf sich?

 02.11.2026

Eine Akademie für Deutschland

Heute ist in Frankfurt die Jüdische Akademie feierlich eröffnet worden. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  02.11.2026 Aktualisiert

Universität

Angst auf dem Campus

Eine Studie zeigt, wie stark jüdische Studierende unter Antisemitismus leiden – und welche Folgen das für ihre psychische Gesundheit hat

von Alicia Rust  01.11.2026

Porträt der Woche

Reihe 9, außen

Diana Sims-Silbermann spielt Cello und ist Theaterärztin. Sie hat immer denselben Platz

von Claudia Irle-Utsch  01.11.2026