Hochzeit

Jüdische Geflüchtete heiraten in Berlin

Zu einer jüdischen Hochzeit gehört die Chuppa (Symbolbild). Foto: imago images/suprunvitaly

Sie lernten sich an Odessas jüdischer Universität kennen. Vor zwei Jahren verlobte sich das Studenten-Paar, ihre Hochzeit werden sie am heutigen Dienstag in Berlin feiern, wie Chabad Berlin mitteilte.

Denn die beiden 21-Jährigen mussten im März, kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, aus Odessa fliehen. Zuflucht fanden sie, wie viele andere Juden aus Odessa, in Berlin, wo sie sich in die Chabad-Gemeinde integrieren konnten.

Die Hochzeit werde, so Chabad, dank Spenden von Gemeindemitgliedern ermöglicht. Die Zeremonie werde unter freien Himmel stattfinden, ein Rabbiner wird das Paar unter der Chuppa trauen. Mit einem lauten »Mazel tov!« werden die Hochzeitsgäste das anschließende Zertreten von Glas bejubeln. ja

Lesen Sie mehr zu dem Thema in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

Berlin

Orden Pour le mérite begrüßt Biermann als neues Mitglied

Die Künstler- und Gelehrtenvereinigung Pour le mérite trifft sich am Wochenende in Berlin zu ihrer Jahrestagung. Dabei werden neue Mitglieder in den exklusiven Kreis aufgenommen

 26.05.2026

Führung

Open-Air-Ausstellung zum jüdischen Leben in Erfurt

Ab Freitag führt ein Rundgang auf 19 Stationen durch das historische jüdische Viertel Erfurts und verbindet Geschichte mit digitalen Angeboten

 26.05.2026

Dresden

Wegen Betrugs und Geldwäsche: Bewährungsstrafe für Rabbiner

Das Amtsgericht Dresden hat sein Urteil gesprochen: Ein 41-jähriger Rabbiner wurde der Beihilfe zum Betrug für schuldig befunden

 26.05.2026

Porträt der Woche

Flucht und Ankunft

Manfred Eisner erzählt vom Exil und seinem neuen Leben in einem kleinen Dorf

von Heike Linde-Lembke  24.05.2026

Ausstellung

Dynamik des Schreckens

Die Jewish Claims Conference und die Französische Botschaft in Berlin zeigen bislang verschollene Aufnahmen vom Beginn der Schoa im Vichy-Regime

von Alicia Rust  24.05.2026

München

Intensiver Austausch

Zum zweiten Mal fand in der Israelitischen Kultusgemeinde die Zusammenkunft der Europäischen Rebbetzinnen-Konferenz statt

von Vivian Rosen  24.05.2026

Erinnerung

Ein verlorener Ort der Geborgenheit

Yael Neeman sprach im Jüdischen Gemeindezentrum über das Leben im Kibbuz

von Nora Niemann  24.05.2026

Berlin

Mahnmal für zerstörte Synagoge beschmiert

Die Sachbeschädigung des Mahnmals am Lindenufer sei am Mittwochmorgen über die Internetwache der Polizei Berlin angezeigt worden

 21.05.2026

Berlin

Zentralrat der Juden distanziert sich von Itamar Ben-Gvir

Ein Video des rechtsextremen israelischen Ministers sorgt weltweit für Empörung. Auch die Vertretung der Juden in Deutschland äußert sich

 21.05.2026