Hochzeit

Jüdische Geflüchtete heiraten in Berlin

Zu einer jüdischen Hochzeit gehört die Chuppa (Symbolbild). Foto: imago images/suprunvitaly

Sie lernten sich an Odessas jüdischer Universität kennen. Vor zwei Jahren verlobte sich das Studenten-Paar, ihre Hochzeit werden sie am heutigen Dienstag in Berlin feiern, wie Chabad Berlin mitteilte.

Denn die beiden 21-Jährigen mussten im März, kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, aus Odessa fliehen. Zuflucht fanden sie, wie viele andere Juden aus Odessa, in Berlin, wo sie sich in die Chabad-Gemeinde integrieren konnten.

Die Hochzeit werde, so Chabad, dank Spenden von Gemeindemitgliedern ermöglicht. Die Zeremonie werde unter freien Himmel stattfinden, ein Rabbiner wird das Paar unter der Chuppa trauen. Mit einem lauten »Mazel tov!« werden die Hochzeitsgäste das anschließende Zertreten von Glas bejubeln. ja

Lesen Sie mehr zu dem Thema in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

Dresden

Jüdisches Leben: Gefühl von Unsicherheit im Alltag

In Sachsen gestalten Jüdinnen und Juden das kulturelle und gesellschaftliche Leben entscheidend mit. Dennoch bleibt Antisemitismus ein präsentes Problem

 23.06.2026

Meinung

Essen mit Beigeschmack

Katrin Richter kritisiert, dass jüdische und israelische Küche zunehmend nur noch mit Schutzkonzept serviert werden kann

 23.06.2026

Berlin

Zusammen genießen

Zum fünften Mal fand das Koschere Streetfood-Festival statt – mit Geschmäckern von fast überall

von Katrin Richter  23.06.2026

Jubiläum

Fünf Jahre jüdische Seelsorge der Bundeswehr: Militärrabbiner Zsolt Balla zieht Bilanz

Seit dem Start der jüdischen Militärseelsorge vor fünf Jahren wächst ihre Bedeutung in der Truppe. Sieben Militärrabbiner tun inzwischen Dienst. Ein Fazit - mit Blick auf Zeitenwende und deutsche Geschichte

von Karin Wollschläger  23.06.2026

Bildung

»Die jüdische Sicht stärken«

Eduard Steinberg über den neu gegründeten Verband jüdischer Pädagogen, Ausbildung von Lehrern und Fakten statt Meinungen

von Katrin Richter  22.06.2026

Maccabi

Eine Feier für den jüdischen Sport

Der Verein lud zum traditionellen Sommerfest im Vereinsgelände an der Riemer Straße

von Luis Gruhler  21.06.2026

München

Ganz im Vertrauen

Seit rund sechs Wochen ist Dominik Krause als Oberbürgermeister im Amt. Nun traf er sich mit Vertretern des Vorstandes der IKG zum Gespräch

von Luis Gruhler  21.06.2026

Porträt der Woche

Flucht und Farben

Alexander Glinkin ist Maler. Im Frühjahr 2022 verließ er Kyjiw und lebt heute in Berlin

von Matthias Messmer  21.06.2026

Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026