Frankfurt

In Bubis’ Namen

Frank-Walter Steinmeier Foto: Gregor Zielke

Der Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung wird an den scheidenden Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier verliehen. Der SPD-Politiker werde am 10. Januar in der Paulskirche die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegennehmen, schreibt die Frankfurter Rundschau.

Kuratorium Laudator werde der frühere Frankfurter Stadtkämmerer Tom Koenigs (Grüne) sein. Der 71-jährige Koenigs war Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und viele Jahre Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Steinmeier wurde von einem Kuratorium vorgeschlagen, dem auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) angehört.

Der Frankfurter OB nannte die Entscheidung für Steinmeier eine »hervorragende Wahl«. Steinmeier trage mit seinem Einsatz für Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit und seinem Wirken für die Völkerverständigung zu einer friedlicheren Welt bei. Damit führe er das Streben von Ignatz Bubis zum Aufbau einer weltoffenen und toleranten Staatengemeinschaft fort, zitiert das Blatt den Frankfurter Oberbürgermeister. ja

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  05.05.2026 Aktualisiert

Unabhängigkeitstag

»Notwendig und ein Wunder«

Die IKG feierte Israels Menschen, Geschichte und Leistungen

von Luis Gruhler  05.05.2026

Gedenken

Ungebeugt trotz der Last

An Jom Hasikaron erinnerte die IKG an die Opfer der Kriege und des antisemitischen Hasses

von Luis Gruhler  05.05.2026

Düsseldorf

»Oh mein Gott, da ist ein Jude im Studentenwohnheim!«

Luai Ahmed wurde im Jemen geboren, wuchs mit Antisemitismus auf – doch nach seinem Umzug nach Schweden änderte sich alles

von Stefan Laurin  05.05.2026

Erinnerungsarbeit

Virtuelle Ausstellung mit NS-Zeitzeugen tourt durch Brandenburg

In der mobilen Ausstellung »In Echt?« berichten NS-Zeitzeuginnen und -zeugen von ihren Schicksalen. Die virtuelle Schau wurde 2023 in Potsdam entwickelt und tourt wieder durch Brandenburg

 05.05.2026

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026