Ausstellung

Hilfe für Kinder

Michael Keller und Goldie Sternbuch Foto: Miryam Gümbel

Mehr als ein Drittel der israelischen Kinder ist arm, rund 1,7 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Prognosen sprechen von einer weiter ansteigenden Bedürftigkeit; nicht nur bei Kindern, sondern auch bei älteren Menschen und bei denen, die am Rande der Gesellschaft leben. »Meir Panim« (»Strahlende Gesichter«) ist eines der Hilfswerke, das sich um diese Menschen kümmert. Die Arbeit der israelischen Hilfsorganisation wird bis zum 18. März im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums vorgestellt.

Schulspeisungen Die Ausstellung »Die Kraft des Gebens« bildet zugleich den Auftakt zu einer Wanderausstellung. Seit 2000 leistet »Meir Panim« soziale und humanitäre Hilfe für notleidende Menschen in Israel, vor allem mit Schulspeisungen und kostenlosen Lebensmitteln. Bei der Vernissage waren Goldie Sternbuch, die stellvertretende Leiterin für die ausländischen Beziehungen von »Meir Panim« Israel, und Michael Keller, der Vorsitzende des Kuratoriums der Freunde von Meir Panim e.V. zu Gast. Er betonte: »Wir sind mit verantwortlich für die bedürftigen Menschen in Israel, und man muss alle Anstrengungen unternehmen, etwas Gutes für sie zu tun. In Israel wird ›Meir Panim‹ allein diese Lücke nicht füllen können. Wir brauchen definitiv noch mehr Hilfe.«

Diesem Appell schloss sich auch Präsidentin Charlotte Knobloch an: »Wir alle wissen, dass Veränderungen nicht allein von guten Absichten getragen werden können. Es werden Menschen gebraucht, die kompetent und tatkräftig Hilfe vor Ort leisten – dort, wo Kinder ohne Chancen sind, wo sie ohne Essen und ohne Unterstützung auf ihrem schulischen Weg leben müssen. Ich wünsche ›Meir Panim‹ insbesondere für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen alles Gute und möchte Sie, liebe Freunde, herzlich dazu ermutigen, einen Beitrag zur Bekämpfung der Armut zu leisten.«

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  02.05.2026

Geburtstag

Andreis Glück

Der Schoa-Überlebende Andrei Moiseenkow wird 100 – Weimar feiert seinen Ehrenbürger

von Helmut Kuhn  01.05.2026

Porträt

An der Basis

Lea Rosenberg setzt sich beim Paritätischen Wohlfahrtsverband für Geflüchtete ein

von Gerhard Haase-Hindenberg  01.05.2026

Jüdische Gemeinden

Das neue angstvolle »Normal«

Wie haben sich der 7. Oktober 2023 und die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten ausgewirkt? Der neue Lagebericht des Zentralrats der Juden in Deutschland

von Katrin Richter  01.05.2026

Berlin

CDU-Präsidium tagt in Chabad-Synagoge

Die Parteispitze will damit ein Zeichen setzen

 01.05.2026

Berlin

Tanzen, trotz allem

Der Israeltag am Wittenbergplatz setzte ein Zeichen der Solidarität, der Lebensfreude – aber auch der Sorge

von Christine Schmitt  30.04.2026