Radebeul

Grand Schabbaton in Sachsen

Teilnehmer des Grand Schabbaton in Radebeul Foto: ddk

Zu einem verlängerten Wochenende hat der Bund traditioneller Juden in Deutschland (BtJ) Studenten und junge Berufstätige, Singles und Familien eingeladen.

Rund 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland sind zu dem von Freitag bis Montag dauernden Grand Schabbaton in die sächsische Kreisstadt Radebeul bei Dresden gekommen.

Programm Sie erleben ein umfangreiches Programm, mit gemeinsamen Schabbatfeiern, Vorträgen, Ausflügen und Abendunterhaltung. Fünf Rabbiner begleiten das Wochenende, die Rabbiner Avichai Apel, Jaron Engelmayer und Julian-Chaim Soussan sowie Rabbiner Elias Dray und David Geballe.

Als Gäste mit dabei sind Marcel Engelmayer, Präsident des Schweizerischen Zionistenverbandes, und die amerikanische Comedy-Darstellerin und Therapeutin Leslie Russell. Für musikalische Unterhaltung sorgen »The Ystuds«, eine A-cappella-Gruppe der New Yorker Yeshiva University.

Zukunft Das Wochenende steht unter dem Motto »Judentum mit modernen Herausforderungen ... und mit Freude jüdisch«. Dazu sagt der Vorsitzende des Bundes traditioneller Juden, Michael Grünberg: »Wir wollen junge und jung gebliebene Mitglieder unserer Gemeinden motivieren, in die jüdische Tradition einzutauchen und sie weiterzuführen. Und im Sinne der Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland wollen wir sie auch motivieren, in den Gemeinden aktiv zu werden.«

Der Bund traditioneller Juden wurde 2011 gegründet. Dem Verein gehören derzeit 23 Gemeinden mit rund 30.000 Mitgliedern an. Es ist der fünfte Grand Schabbaton, der vom BtJ veranstaltet wird, diesmal wieder in Kooperation mit dem Drei-Rabbiner-Seminar, Morasha Germany und Jewish Experience Frankfurt. Die finanzielle Unterstützung kommt vom Zentralrat der Juden. ddk

www.btjd.de

Lesen Sie mehr über den Grand Schabbaton in unserer nächsten Printausgabe am kommenden Donnerstag.

Nordrhein-Westfalen

Zedaka in Kall

Die ZWST hilft Flutopfern mit »Tiny Houses«

von André Anchuelo  03.12.2021

Berlin

»Papier ist geduldig«

Fachleute appellieren an künftige Bundesregierung, angekündigte Förderung jüdischen Lebens umzusetzen

 03.12.2021

Festjahr

1700 Flaggen erinnern an 1700 Jahre

An Aktion »Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus« beteiligt sich auch der Zentralrat der Juden

 03.12.2021

»Stuttgarter Erklärung«

Symbolische Unterzeichnung in der Synagoge

Innenminister von Bund und Ländern fordern schärfere Verfolgung von Hass-Straftaten im Netz

 02.12.2021

Ausgburg

Jüdisches Museum bekommt neue Direktorin

Die 36-jährige Carmen Reichert übernimmt ab 1. Mai 2022 die Nachfolge von Barbara Staudinger

 02.12.2021

Pandemie

Jewrovision auf Ende Mai verschoben

Zentralratsgeschäftsführer Botmann: Sichere und angenehme Bedingungen im Februar voraussichtlich nicht möglich

 02.12.2021

Charlottenburg

»Unsere Identität stärken«

Kantor Isidoro Abramowicz hat in Kooperation mit dem Jugendzentrum Olam einen neuen Gemeindechor für Kinder und Jugendliche gegründet

von Christine Schmitt  02.12.2021

Kulturprogramm

Von Film bis Jazz

Der Zentralrat der Juden stellt sein Angebot für die Gemeinden in 2022 vor

von Annette Kanis  02.12.2021

Bad Sobernheim

Fortbildung für Vorbeter

Zwei Rabbiner unterrichteten 20 Seminarteilnehmer über den Kreis des Lebens

von Wolfram Nagel  02.12.2021