Berlin

Geschichtspreis für Heimatforscher

Alte Synagoge in Erfurt: Zwei der drei Heimatforscher begaben sich auf die Spuren jüdischen Lebens in Thüringen. Foto: dpa

Die US-amerikanische Obermayer-Stiftung zeichnet zum Holocaust-Gedenktag in Berlin wieder fünf deutsche Heimatforscher mit dem Deutsch-Jüdischen Geschichtspreis aus.

Die Preisträger kommen in diesem Jahr aus Rheinland-Pfalz (Pascale Eberhard), Baden-Württemberg (Marlis Glaser), Niedersachsen (Detlev Herbst) und aus Thüringen (Jörg Kaps, Christian Repkewitz).

Gedenken Die Heimatforscher und Freizeithistoriker hätten auf freiwilliger Basis in ihren Heimatorten einen herausragenden Beitrag zur Wahrung des Gedenkens an die jüdische Vergangenheit, ihre Geschichte, Kultur, Friedhöfe und Synagogen geleistet, hieß es in der Begründung.

Für herausragende Leistungen werden außerdem Wolfgang Haney, Renata Stih und Frieder Schnock – alle drei kommen aus Berlin – mit einem Spezialpreis ausgezeichnet. Verliehen werden die »German Jewish History Awards« bei einem Festakt am 26. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus.

Die »Obermayer German Jewish History Awards« werden seit 2000 jedes Jahr an Personen vergeben, die ehrenamtlich herausragende Beiträge zur Dokumentation und zum Erhalt jüdischer Geschichte und Kultur geleistet haben. Der Preis ist dotiert, über die Höhe macht die Obermayer Foundation keine Angaben. epd

www.obermayer.us

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