Berlin

Gedenken zum Jom Haschoa

Mit dem Verlesen der Namen der 55.696 von den Nazis ermordeten Berliner Juden und einer Gedenkfeier hat die Jüdische Gemeinde in Berlin am Montag an den 74. Jahrestag des Warschauer Ghettoaufstands erinnert.

Auf der Gedenkveranstaltung im Gemeindehaus Fasanenstraße sprach neben dem Gemeindevorsitzenden Gideon Joffe auch die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld (CDU), ein Grußwort.

Zum Abschluss legten die Teilnehmer am Mahnmal vor dem Gemeindehaus einen Kranz nieder. Ein Rabbiner sprach das Kaddisch.

namenslesung Unter dem Motto »Jeder Mensch hat einen Namen« wurden zudem seit dem Vormittag vor dem Gemeindehaus die Namen der 55.696 von den Nazis ermordeten Berliner Juden aus dem Gedenkbuch des Landes vorgelesen.

Die Aktion, an der sich unter anderen Schüler des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn und Mitglieder des Jüdischen Jugendzentrums beteiligten, war bis etwa 23 Uhr geplant. Die Gemeinde hatte zudem alle Berlinerinnen und Berliner zum Mitmachen aufgefordert. Die traditionelle Namenslesung wird seit 1996 jährlich veranstaltet. Am Jom Haschoa wird seit 1951 der NS-Opfer gedacht. epd

Frankfurt

18-mal Familie

In einer Ausstellung des Jüdischen Museums rekonstruiert die Künstlerin Ruthe Zuntz die 500-jährige Geschichte ihrer Vorfahren

von Leon Stork  04.01.2026

Rezension

Das neue Zuhause ist in Gefahr

Israelis in Berlin berichten über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem 7. Oktober

von Geneviève Hesse  04.01.2026

Philanthropie

Die Wüste zum Blühen bringen

Richard Markus verwaltet die größte Spende einer Einzelperson in der Geschichte Israels. Er lebt in Berlin

von Alicia Rust  04.01.2026

Brandenburg

Die Kunst der Nachbarschaft

Wie die jüdische Gemeinde Königs Wusterhausen neue Räume bezog – und eine unerwartete Freundschaft mit einem libanesischen Gastronomen entstand. Ein Ortsbesuch

von Helmut Kuhn  04.01.2026

Porträt der Woche

Auf Entdeckungsreise

Friederike Heimann fand über Gedichte und ihren Mann zum Judentum

von Heike Linde-Lembke  04.01.2026

München

Musik für die Seele

Die Künstlerin Sharon Brauner und der Pianist Harry Ermer begeisterten mit ihrem Programm »Jiddish Soulfood« das Publikum

von Helen Richter  04.01.2026

Generationenwechsel

Positiver Lärm

In vielen Gemeinden haben bereits Jüngere Verantwortung übernommen. Andere suchen noch Nachfolger, die dazu bereit sind. Ein Stimmungsbild

von Christine Schmitt  02.01.2026

Geburtstag

Ins Leben zurückgekämpft

Der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub feiert 100. Geburtstag

von Gabriele Ingenthron  31.12.2025

Programm

Götter, Märchen und Le Chaim: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Dezember bis zum 13. Januar

 31.12.2025