Ivanka Trump

First Daughter in Berlin

Ivanka Trump, die »First Daughter«, hat am Dienstagnachmittag das Holocaust-Mahnmal in Berlin besucht. Gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Uwe Neumärker, ging sie zuerst in den Ort der Information und anschließend durch das Stelenfeld.

Der Terminkalender der 35-Jährigen war gut gefüllt: So nahm sie am Nachmittag am »Women20 Summit«, einer internationalen Tagung für mehr wirtschaftliche Stärkung von Frauen durch Gleichberechtigung, teil und traf dort beim Panel »Inspiring woman: Scaling Up Women’s Entrepreneurship« unter anderem auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, Máxima, die Königin der Niederlande, oder die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde.

Frauenbild Die Rolle als »First Daughter« sei auch für sie noch relativ neu, betonte Trump in der Diskussion. Sie höre, lerne und suche Rat. Unter einigem Gelächter aus dem Publikum musste sie sich auch die Frage nach dem Frauenbild ihres Vaters gefallen lassen. Dieser habe, auch als er noch im Privatsektor tätig war, eine positive Einstellung Frauen gegenüber vertreten, sagte Trump. Sie selbst habe er immer ermutigt, Erfolg zu haben.

Auf dem Weg nach Berlin begleitete sie auch ein kleines Geschenk, ein winziges Plastik-Quadrat in den Farben der amerikanischen Flagge: Dies kam nicht von irgendwem. Arabella, Ivanka Trumps Tochter, hatte es ihr offenbar mitgegeben. Die Mutter postete auf Instagram: »Dieses kleine Geschenk habe ich in meiner Tasche gefunden. Danke, Arabella«. kat

Dresden

Unbekannter entwendet Kippa

Der Staatsschutz der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

 24.08.2026

Würdigung

Hamburg ehrt Esther Bejarano und Jina Mahsa Amini

In der Hansestadt gibt es künftig eine Esther-Bejarano-Straße und einen Jina-Mahsa-Amini-Park

 24.08.2026

Ferien

Unsere kleine Stadt

Mehrere Wochen trafen sich deutsche, ukrainische und israelische Jugendliche in Brandenburg zu einem Sommercamp der Initiative »J-ArtEck«. Zum Abschluss inszenierten sie eine Oper von Paul Hindemith

von Leon Stork  23.08.2026

Plädoyer

Stark und selbstbewusst

Die Zeiten des Ghettos und Sich-Wegduckens gehören zum Glück der Vergangenheit an. Umso mehr sollten Juden hierzulande entschiedener für ihre Interessen eintreten

von Sacha Stawski  23.08.2026

Porträt der Woche

Mein Traum von Frieden

Yuval Halpern ist Sänger der iranisch-israelischen Band Sistanagila

von Alicia Rust  23.08.2026

Jüdisches Erbe

Leipziger Stadtrundgang zu jüdischer Musik

Mit dem »Notenbogen« erhält Leipzig einen weiteren musikhistorischen Stadtrundgang. Der Fokus soll dabei auf den Spuren »jüdischer Musik« liegen

von Joris Ufer  23.08.2026

Deutschland

Weil er sich israelsolidarisch äußerte: Mann wird mit Cuttermesser an Berliner U-Bahnhof angegriffen

Die Hintergründe

 22.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Benjamin Graumann Jüdische Gemeinde Frankfurt

Kommentar

Die verlorene Mitte

Beim Betrachten des Wahlkampfs zu den Landtagswahlen im Herbst muss man feststellen: Judenhass ist in Deutschland längst kein Ausschlusskriterium mehr für die Parteien der sogenannten politischen Mitte

von Benjamin Graumann  21.08.2026