Makkabi-Winterspiele

Feierliche Eröffnung in Ruhpolding

Makkabi-Eishockey-Team (Archiv, Symbolfoto) Foto: Getty Images/iStockphoto

Zu den Winterspielen des jüdischen Sportvereins Makkabi Deutschland werden heute im bayerischen Ruhpolding fast 400 Teilnehmende und Freiwillige aus 20 Ländern erwartet. Vom 2. bis 9. Januar kommen Sportler unter anderem aus der Ukraine, Israel, USA und Australien zu dem Turnier.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Nach 86 Jahren bringt Makkabi Deutschland den Wintersport zurück in die jüdische Sportwelt«, teilte Makkabi am Sonntag vor der Eröffnung mit. Zuletzt hatten jüdische »WinterGames« 1933 in Polen und 1936 in der damaligen Tschechoslowakei stattgefunden.

Wettbewerbe auf unterschiedlichen Leistungsniveaus sind in den Sportarten Alpin Ski, Skilanglauf, Snowboard, Eiskunstlauf, Snow-Volleyball und Eisstockschießen geplant. Hinzu kommt den Angaben zufolge ein umfangreiches Rahmenprogramm, in das auch die Einwohner und Einwohnerinnen von Ruhpolding einbezogen werden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Manfred Lämmer von der Deutschen Sporthochschule Köln und der Holocaustüberlebende Shaul Ladany aus Israel wollen Vorträge über die Makkabi-Bewegung und das Olympia-Attentat 1972 in München halten.

Bei der Eröffnungsfeier am 2. Januar werden Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Justus Pfeifer, Bürgermeister von Ruhpolding, Grußworte halten. Erwartet wird zudem die Skilegende Felix Neureuther. Am 8. Januar findet eine Abschlusszeremonie und die Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler statt. ja

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zum Thema in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen. 

Bayern

Jüdische Gemeinde München hat einen neuen Vorstand gewählt

Wer die meisten Stimmen erhalten hat - ein Überblick

 06.07.2026

Porträt der Woche

Die Kraft der Sichtbarkeit

Rivkah Schwarzbart entwirft seit dem 7. Oktober jüdischen Schmuck und lebt in München

von Katrin Diehl  05.07.2026

Kommentar

Meine Angst

Was es heißt als Jude in Deutschland nach dem 7. Oktober zu leben. Ein Aufschrei von André Herzberg

von André Herzberg  05.07.2026

Schule

Blick nach vorn

Das Helene-Habermann-Gymnasium in München verabschiedete seine Abiturientinnen und Abiturienten – und feierte zugleich zehnjähriges Bestehen

von Ellen Presser  05.07.2026

Lesung

Sprache statt Wurzeln

Die aus dem Irak stammende Schriftstellerin Mona Yahia stellte in München ihr neues Buch über jüdisches Leben im arabischen Raum vor

von Nora Niemann  05.07.2026

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026