Auszeichnung

Ehrung für Verlegerin

Der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, Tim Renner, überreichte am Mittwoch der Autorin, Herausgeberin und Verlegerin Tilly Boesche-Zacharow im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Renner würdigte Tilly Boesche-Zacharow als einen der Menschen, die sich »durch Engagement und mit Leidenschaft gegen das Vergessen gewendet haben«.

forum Durch ihr herausragendes Verlagsprogramm und ihre langjährige Arbeit für die exilierten jüdischen Autorinnen und Autoren in Israel habe sie jenen ein Forum geboten, die unter den Nationalsozialisten verstummen mussten.

»Wir können nur aktiv bewahren, wenn wir nicht vergessen und uns unserer Geschichte und Verantwortung stellen«, betonte Renner. Dazu habe Tilly Boesche-Zacharow mit ihrer verlegerischen Tätigkeit einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Tilly Boesche-Zacharow lebt abwechselnd in Berlin und Haifa. Seit 1950 arbeitet sie als freiberufliche Schriftstellerin. 1980 gründete sie gemeinsam mit Ihrem Sohn Norbert den M & N Boesche Verlag Berlin-Haifa. Ihr verlegerisches Engagement ist seitdem den exilierten und immigrierten jüdischen Autoren in Israel gewidmet. Von 1980 bis zu dessen Auflösung im Jahre 2005 war sie Mitglied im Verband Deutschsprachiger Schriftsteller in Israel (VDSI). ja

Programm

Vernissagen, Workshops und eine Zeitreise ins Berlin von »Babylon Berlin«: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 17. September bis zum 30. September

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Gemeinde feiert Rückkehr mit Konzert und Ausstellungen

Rund 200 Besucher feierten die Rückkehr der jüdischen Gemeinde in ihre Synagoge, die nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit wiedereröffnet werden konnte

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Nach Morddrohung gegen Charlotte Knobloch – jetzt äußert sich die Polizei

Die Hintergründe

 15.09.2026

Audiowalk

Schritte durch die Vergangenheit

Das Junge Theater Köln erzählt die Geschichte des jüdischen Viertels und verbindet dazu Schauspiel und digitale Technik

von Annette Kanis  15.09.2026

München

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Die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München und Oberbayern wurde nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt Opfer einer Gewaltandrohung. Der Bundesaußenminister demonstriert Solidarität

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Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

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Rheinland-Pfalz

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Ob ein Kochkurs mit dem Landesrabbiner oder jiddische Lieder mit dem Oberkantor: Die SchUM-Kulturtage laden ab Oktober mehr als einen Monat lang dazu ein, die jüdische Kultur kennenzulernen

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Kino

»Ich habe keine Heimat«

Eine Dokumentation über Albrecht Weinberg erzählt von Verfolgung, Erinnerung und der schwierigen Rückkehr in das Land der Täter

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Porträt der Woche

Der Barockmusiker

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