Meinung

Die Zukunft ist in unserer Hand

Foto: imago/PhotoAlto

Meinung

Die Zukunft ist in unserer Hand

Wir haben die Erde geschenkt bekommen, deshalb müssen wir uns um sie kümmern

von Camille Hubermann  29.07.2021 08:29 Uhr

Die Erderwärmung macht mir Sorgen. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, ist unsere Erde irgendwann nicht mehr bewohnbar. Viele Kinder und Jugendliche, die sich für den Klimaschutz einsetzen, werfen den Erwachsenen vor, dass sie unsere Zukunft nicht retten. Unsere Zukunft liegt in unserer Hand!

Zugegeben: Wir Jüngeren können nicht alles alleine verändern. Aber gemeinsam können wir etwas gegen die Bedrohung unserer Erde unternehmen. Es müssen nicht immer die Eltern alles für uns machen, schließlich haben wir tatsächlich auch Rechte und können in manchen Dingen schon selbst entscheiden.

entscheidungen Kleine Entscheidungen können Großes verändern. Wir können im Supermarkt entscheiden, ob wir das Obst in die Plastiktüte oder Papiertüte füllen. Oder den Aufschnitt in der Packung oder frisch in Papier gewickelt kaufen. Wir entscheiden uns für ein weiteres T-Shirt oder Turnschuhe aus China.

Demokratie beginnt schon in der Schule. Hier dürfen wir mit unserer eigenen Stimme unsere Vertretung nach außen, Klassensprecher und Schulsprecher, wählen.

Wenn wir jetzt nichts unternehmen, ist unsere Erde irgendwann nicht mehr bewohnbar.

Wir können gegen den Co2-Ausstoß demonstrieren und mehr Fahrrad fahren. Wir können Unterschriften in unserer Gemeinschaft sammeln, auf Social Media unsere Botschaften senden und sogar einen Brief an die Regierung schreiben!

Je mehr wir uns gemeinsam einsetzen, desto eher bekommen wir im Bundestag eine Stimme. Und die soll darauf hinweisen, dass wir uns für unsere Zukunft interessieren. Wir haben die Erde geschenkt bekommen, deshalb müssen wir uns um sie kümmern!

Die Zukunft liegt in unserer Hand, und wir haben die Verantwortung, etwas zu unternehmen und nicht darauf zu warten, dass die Erwachsenen sich um alles kümmern. Gemeinsam können wir viel bewirken.

Die Autorin ist Schülerin.

Beziehung

Von Menschen und Wölfen

Laura Goldfarb ist vieles: Therapeutin, Schauspielerin – und Autorin. Mit ihrem Mann hat sie einen Paar-Ratgeber geschrieben, der anders ist als andere. Zu Besuch im Prenzlauer Berg

von Bettina Piper  26.03.2026

Rede

Zentralrat der Juden verteidigt Karin Prien

In Erfurt sprach Josef Schuster über den Status quo Jüdischen Lebens in der Bundesrepublik. Dabei ging Schuster auch auf das Programm »Demokratie leben« und die Kritik an die Familienministerin ein

 25.03.2026

Programm

Ferienprogramm, Retrospektive und ein Rache-Musical: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 26. März bis zum 2. April

 25.03.2026

Turnier

Fliegende Kippot

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Pascal Beck  24.03.2026

Sachsen

Rund 1000 Veranstaltungen zum »Jahr der jüdischen Kultur«

Unter dem Titel »Tacheles« steht in Sachsen 2026 das jüdische Leben im Mittelpunkt. Zahlreiche Akteure beteiligten sich. Das Programm wächst noch immer

von Katharina Rögner  24.03.2026

Rothenburg

Unter dem Pflaster

Als im vergangenen Sommer bei Grabungsarbeiten die Fundamente einer Synagoge entdeckt wurden, war das eine Sensation. Messungen zeigen nun: Sie war eine der großen

von Marc Peschke  23.03.2026

Kulturprogramm

Von Spezialitäten und Zumutungen

Der Schriftsteller Dmitrij Kapitelman las im Jüdischen Gemeindezentrum aus seinem jüngsten Buch

von Nora Niemann  23.03.2026

Neukölln

Rechts und links der Sonnenallee

Ein Stadtspaziergang führt auf jüdischen Spuren durch den ehemaligen Arbeiterbezirk

von Pascal Beck  23.03.2026

Gedenken

Zwei Buchenwald-Verbände gegen Auftritt von Wolfram Weimer

In der Gedenkstätte Buchenwald wird am 12. April an die Befreiung des Konzentrationslagers erinnert. Geplant ist ein Grußwort von Kulturstaatsminister Weimer. Zwei Verbände haben damit ein Problem

 23.03.2026