Berlin

»Botschaft von Frieden und Toleranz«

Mehr als 500 Menschen zogen zu lauter Musik durch die Straßen Berlins. Foto: Gregor Zielke

Am Donnerstag beging das Berliner Jüdische Bildungszentrum Chabad Lubawitsch mit einer traditionellen großen Parade das Lag-BaOmer-Fest. Mehr als 500 Menschen zogen zu lauter Musik durch die Straßen der Hauptstadt. In diesem Jahr nahmen auch zahlreiche ukrainische Geflüchtete teil, darunter rund 100 Kinder aus einem jüdischen Waisenhaus in Odessa, die zu Beginn des russischen Angriffskrieges mithilfe der jüdischen Gemeinde nach Berlin geflohen waren.

Die Parade, die 2010 zum ersten Mal stattfand, startete am Olivaer Platz. Über die Brandenburgische Straße führte sie ins Jüdische Bildungszentrum in der Münsterschen Straße in Wilmersdorf, wo Musik, zahlreiche Spiele und eine Hüpfburg für Feierlaune sorgten.

motto Auch in diesem Jahr stand die Parade, die in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der Pandemie ausfallen musste, unter dem Motto »Berührungsängste zwischen den Kulturen in Berlin abbauen«. Insbesondere in diesen Zeiten setzten die Teilnehmer ein Zeichen für mehr Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander.

»Es ist das erste Mal seit der Pandemie, dass so viele Menschen unserer Gemeinde hier in Berlin zusammenkommen«, stellte Rabbiner Yehuda Teichtal zufrieden fest. »Was für eine Freude, 500 Menschen auf der Straße zu sehen, die gemeinsam Lag BaOmers Botschaft von Liebe, Zusammenkommen, Frieden und Toleranz verbreiten.«

Lesen Sie mehr in unserer kommenden Printausgabe.

Jewrovision

»Wir glauben an uns«

Die Jugendlichen von Neschama performten einen eindrucksvollen Act und räumten den begehrten Videopreis ab

von Luis Gruhler  11.06.2026

Berlin

Jüdischer Juristenverband als herausragende soziale Initiative ausgezeichnet

Die Organisation jüdischer Juristen ist eines von 25 Projekten, die vom Verein »startsocial« für ihr Engagement gewürdigt wurden. Gastgeber der Ehrenveranstaltung war Bundeskanzler Friedrich Merz

 11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Berlin

Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis

Der Kabarettist ist mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden. Zentralratspräsident Josef Schuster würdigte den Kabarettisten für seinen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus

von Detlef David Kauschke  10.06.2026

Leo-Baeck-Preis

»Seine Arbeit hat rettende Relevanz«

Ahmad Mansour lobte in seiner Laudatio auf Dieter Nuhr den Mut und die intellektuelle Unbestechlichkeit des Kabarettisten. Eine Dokumentation

von Ahmad Mansour  10.06.2026

Rede

»Sie beweisen Zivilcourage und folgen mit ihrem Mut dem Beispiel von Leo Baeck«

Zentralratspräsident Schuster hob bei der Vergabe des Leo-Baeck-Preises Dieter Nuhrs ebenso fairen wie kompetenten Blick auf den jüdischen Staat hervor

von Josef Schuster  10.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  10.06.2026

Berlin

Kleine Botschafter

Beim Innovationswettbewerb »Building Bridges« der israelischen Vertretung in Deutschland wurden vier Projekte ausgezeichnet. Eine Ehrung für gelebten Austausch

von Katrin Richter  10.06.2026

Unterstützung

Hilfe für gestrandete Israelis

Von Notunterkünften bis Schabbat-Einladungen: Die IKG zeigt gelebte Solidarität

von Luis Gruhler  10.06.2026