Termine

Aufeinander hören – Miteinander leben

Auch Rabbi Schlomo Afanasev macht mit. Foto: Douglas Abuelo

Termine

Aufeinander hören – Miteinander leben

Zur Woche der Brüderlichkeit bieten die Gemeinden Vorträge, Gottesdienste und Lesungen an

 07.03.2011 17:09 Uhr

In der westfälischen Stadt Minden wird in diesem Jahr die 59. Auflage der Woche der Brüderlichkeit feierlich eröffnet. Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) jeweils im März die Woche im Zeichen der Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden. 2011 stehen sie unter dem Titel »Aufeinander hören – Miteinander leben«.

In der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf organisiert die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Freitag 11. März einen Kabbalat Schabbat im Leo-Baeck-Saal am Paul-Spiegel-Platz 1. Die Liberale Jüdische Gemeinde Kiel lädt am 12. März zu einem Vortrag zum jüdischen und christlichen Gottesdienst am 20 Uhr in die Synagoge Jahnstraße 3 ein. In Kurzvorträgen und Diskussionen sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden.

Bei der zentralen Eröffnungsfeier im Theater Minden, Tonhallenstraße 3 am 13. März wird der deutsch-iranische Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Die Feier beginnt um 11.30 Uhr.

Im Landtag In Wiesbaden spricht Vorstandsmitglied Jakob Gutmark am Sonntag, 13. März bei der Eröffnungsfeier um 11.30 Uhr im Musiksaal des Hessischen Landtages. Wie Zuwanderer das »Miteinander leben« empfinden, ist am 15. März im jüdischen Gemeindezentrum, Friedrichstraße 31–33 ab 18 Uhr Thema. Anmeldung für die Veranstaltung unter 0611/73 42 42 21.

Marlies Obier beschäftigt sich am 13. März in der Städtischen Galerie Haus Seel in Siegen bei ihrem Vortrag: »Die Entscheidung zum eigenen Tun« mit dem Aufbruch jüdischer Frauen um die Jahrhundertwende 1900. Die GCJZ Freiburg lädt am 13. März um 17 Uhr zum literarischen Sonntagnachmittag in die Katholische Akademie, Wintererstraße 1 ein. Der jiddische Fabeldichter Elieser Steinbarg (1880 – 1932) steht im Zentrum des Interesses.

Zu viel Leben Manchmal sagt Hedwig Hornstein von sich, sie habe viel zu viel in ihrem Leben erlebt. Was, das erzählt die Zeitzeugin am 14. März um 19 Uhr im Haus der Kirche, Bastionstraße 6 in Düsseldorf. Ebenfalls am Montag liest um 19 Uhr Ruth Rosenstock in Stuttgart aus ihrem biografischen Buch Die Flucht nach vorne. Zur Veranstaltung in der Theater Rampe, Theatercafé 3, Filderstraße 47 ist eine Anmeldung unter gcjz-stg@gmx.de notwendig.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, spricht am 14. März bei der Eröffnungsveranstaltung um 20 Uhr im Rathaus Münster, Prinzipalmarkt. Nach den Grußworten zeigt das Cactus Junges Theater Ausschnitte aus mehreren Theaterstücken.

Jens Böhrnsen, Bürgermeister von Bremen lädt am 15. März um 17 Uhr ins Rathaus ein. Die musikalische Gestaltung über-
nimmt der Chor der Jüdischen Gemeinde Bremen. Die Jüdische Kultusgemeinde Recklinghausen lädt am 15. März um 19.30 Uhr zum christlich-jüdischen Abendgebet in die Synagoge Am Polizeipräsidium 3 ein. Rabbiner Schlomo Afanasev stellt sich am 16. März um 19 Uhr in der jüdischen Gemeinde, Werner-Seelenbinder-Straße 5 in Potsdam vor. »Aufeinander Hören – Miteinander leben« heißt es am Montag, 21. März um 19 Uhr in der Hamburger Talmud-Tora-Schule, Grindelhof 30. Felix Ep-
stein spricht das Grußwort für die jüdische Gemeinde. Maria Holst liest aus Briefen der Lehrerin Elisabeth Flügge vom Oktober 1941: … aber wir hoffen trotzdem. ja

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