Berlin

Antisemitischer Übergriff im Tiergarten

Nach dem Vorfall in Tiergarten ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. Foto: imago

Ein 67-Jähriger ist am Montagnachmittag im Großen Tiergarten in Berlin offenbar Opfer eines antisemitischen Angriffs geworden. Gemeinsam mit einem Bekannten habe er auf einer Parkbank an der Löwenbrücke gesessen, als zwei Männer ihn gegen 14.30 Uhr laut anpöbelten und in ein Streitgespräch verwickelten, teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit.

flucht
Im weiteren Verlauf hätten die Unbekannten den 67-Jährigen mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen und auf ihn eingetreten. Anschließend flüchteten sie in Richtung Straße des 17. Juni.

Das Opfer musste nach Angaben der Polizei mit mehreren Platzwunden am Kopf in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Nach eigenen Aussagen trug der Mann zum Tatzeitpunkt eine Mütze, auf der ein Davidstern abgebildet war. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittle, hieß es. epd

Berlin

Gedenken zum ersten Todestag von Margot Friedländer

Zum ersten Todestag von Margot Friedländer gibt es auf dem jüdischen Friedhof eine Gedenkveranstaltung. Berlins Regierender Bürgermeister findet emotionale Worte zum Jahrestag

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Gedenken

»Beklemmende Aktualität«

Charlotte Knobloch und Josef Schuster sprachen zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

von Vivian Rosen  10.05.2026

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Andenken

Berlin hat jetzt einen Margot-Friedländer-Platz

Bei der Einweihungszeremonie sagt Cornelia Seibeld (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, die »Herzkammer der Demokratie« habe nun eine neue Adresse

 07.05.2026

Deutschland

»Die Jüdische Allgemeine gehört einfach dazu«

Seit drei Generationen ist die Jüdische Allgemeine ein Kompass für die jüdische Welt. Prominente Leserinnen und Leser erzählen, warum ihnen die Zeitung wichtig ist

 07.05.2026