Chemnitz

16 Tage Kultur pur

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe im Sächsischen Museum für Archäologie. Foto: dpa

In Sachsen haben am Wochenende die »Tage der jüdischen Kultur Chemnitz« begonnen. Die Reihe mit mehr als 70 Veranstaltungen zählt zu den größten und traditionsreichsten ihrer Art in Ostdeutschland, wie die Stadt Chemnitz mitteilte. Die 24. Tage der jüdischen Kultur in der sächsischen Stadt finden bis zum 15. März statt.

Rabbiner Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe im Sächsischen Museum für Archäologie. Dabei werde Herbert Lappe aus Dresden humorvoll über das jüdische Leben in Sachsen berichten, hieß es. Unter dem Titel »In Sachsen sind drei Rabbiner zu Hause« wollen die Rabbiner Zsolt Balla aus Leipzig, Alexander Nachama aus Dresden und Jakov Pertsovsky aus Chemnitz zudem schildern, wie sie sich jüdisches Leben im Freistaat vorstellen.

Im Rahmen der jüdischen Kulturtage könnten viele Facetten des jüdischen Lebens kennengelernt werden, hieß es weiter. Geplant seien unter anderem Ausstellungen, Konzerte, Führungen, Vorträge, Lesungen, Theatervorstellungen, Filmvorführungen und Gottesdienste. Insgesamt beteiligen sich 30 Vereine, Organisationen und Einrichtungen an den Veranstaltungen. epd

www.tdjk.de

Anoha

Mit allen Sinnen

Im Museum erleben Kinder die Geschichte der Arche Noah spielerisch – und lernen dabei etwas über Vielfalt, Respekt und ein gutes Miteinander

von Alicia Rust  18.08.2026

Berlin

Gedenkzeichen für erste Rabbinerin der Welt

Regina Jonas wurde 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt und 1944 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ende August wird ihrer mit einem Gedenkzeichen gedacht

 18.08.2026

Gespräch

Albrecht-Weinberg-Gefährtin: Erinnerung an Holocaust darf nicht enden

Im Mai starb der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg. Gerda Dänekas war bis zum Schluss an seiner Seite, Pflegerin und engste Freundin. Im Interview spricht sie über das Vermächtnis eines der letzten Zeitzeugen und einen Film über ihn - und sie

von Karen Miether  18.08.2026

Orthodoxie

»Koschere Haare sind teuer«

Chaya Chapoval über steigende Scheitelpreise, die Arbeit hinter einer Perücke und Rabbiner-geprüfte Haarteile

von Mascha Malburg  17.08.2026

Freiburg

Geschichten eines Onkels

Aviva Rabinovich recherchierte das Schicksal ihres Verwandten Konrad Goldmann – und widmet ihm zusammen mit dem Regisseur Nathan Lifschitz einen Dokumentarfilm

von Anja Bochtler  17.08.2026

Brandenburg

An einem Mittwoch in Cottbus

Was geschieht an einem ganz normalen Tag in einer jüdischen Gemeinde? Wir waren vor Ort und begegneten Menschen zwischen Chorproben und Amtsterminen

von Leon Stork  16.08.2026

München

Für die junge Generation

Künftig wird Rabbiner Elie Dues als Jugendrabbiner die religiöse Arbeit der Israelitischen Kultusgemeinde unterstützen

von Luis Gruhler  16.08.2026

Porträt der Woche

»Mein Glück war Alfred«

John Günther ist Künstler, religiös und lebte 62 Jahre mit seinem Mann zusammen

von Heike Linde-Lembke  16.08.2026

Leipzig

Ausstellung mit Fotografien von NS-Deportationen

Mehrere Hunderttausend Menschen wurden in der NS-Zeit aus dem Deutschen Reich deportiert. Ein Forschungsprojekt sichert seit Jahren fotografische Dokumente. Einige zeigt jetzt das Leipziger Ariowitsch-Haus

 13.08.2026