Chemnitz

16 Tage Kultur pur

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe im Sächsischen Museum für Archäologie. Foto: dpa

In Sachsen haben am Wochenende die »Tage der jüdischen Kultur Chemnitz« begonnen. Die Reihe mit mehr als 70 Veranstaltungen zählt zu den größten und traditionsreichsten ihrer Art in Ostdeutschland, wie die Stadt Chemnitz mitteilte. Die 24. Tage der jüdischen Kultur in der sächsischen Stadt finden bis zum 15. März statt.

Rabbiner Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe im Sächsischen Museum für Archäologie. Dabei werde Herbert Lappe aus Dresden humorvoll über das jüdische Leben in Sachsen berichten, hieß es. Unter dem Titel »In Sachsen sind drei Rabbiner zu Hause« wollen die Rabbiner Zsolt Balla aus Leipzig, Alexander Nachama aus Dresden und Jakov Pertsovsky aus Chemnitz zudem schildern, wie sie sich jüdisches Leben im Freistaat vorstellen.

Im Rahmen der jüdischen Kulturtage könnten viele Facetten des jüdischen Lebens kennengelernt werden, hieß es weiter. Geplant seien unter anderem Ausstellungen, Konzerte, Führungen, Vorträge, Lesungen, Theatervorstellungen, Filmvorführungen und Gottesdienste. Insgesamt beteiligen sich 30 Vereine, Organisationen und Einrichtungen an den Veranstaltungen. epd

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