Präsenzgottesdienste

Zentralrat der Juden setzt auf »verfassungskonforme Lösung«

»Befinden uns in einem engen und vertrauensvollen Austausch mit dem Bundesinnenministerium«, sagte heute eine Sprecherin des Zentralrats. Foto: imago images/U. J. Alexander

In der Debatte um Präsenzgottesdienste am ersten April-Wochenende setzt der Zentralrat der Juden in Deutschland auf eine »verfassungskonforme Lösung«. In dieser Frage sei der Zentralrat derzeit in einem »engen und vertrauensvollen Austausch« mit dem Bundesinnenministerium, sagte heute eine Sprecherin des Zentralrats.

»Es geht darum, gemeinschaftlich eine verfassungskonforme Lösung zu finden, die dem Grundrecht auf Religionsfreiheit gerecht wird«, so die Sprecherin weiter. »Wir rechnen in Kürze mit Ergebnissen.«

An dem Wochenende, an dem Christen das Osterfest begehen, feiert die jüdische Gemeinschaft die letzten Tage von Pessach. Bund und Länder hatten sich in der Nacht zum Dienstag darauf geeinigt, die Kirchen und andere Religionsgemeinschaften darum zu bitten, nur virtuelle Gottesdienste zu feiern.

Vom 1. April bis 5. April soll ein harter Lockdown gelten. Die christlichen Kirchen zeigten sich überrascht von der Bitte. Geplant sind Gespräche auf Bundes- und Landesebene. kna/ja

Mezora

Die Reinheit zurückerlangen

Die Tora beschreibt, was zu tun ist, wenn Menschen oder Häuser von Aussatz befallen sind

von Rabbinerin Yael Deusel  18.04.2024

Tasria

Ein neuer Mensch

Die Tora lehrt, dass sich Krankheiten heilsam auf den Charakter auswirken können

von Yonatan Amrani  12.04.2024

Talmudisches

Der Gecko

Was die Weisen der Antike über das schuppige Kriechtier lehrten

von Chajm Guski  12.04.2024

Meinung

Pessach im Schatten des Krieges

Gedanken zum Fest der Freiheit von Rabbiner Noam Hertig

von Rabbiner Noam Hertig  11.04.2024

Pessach-Putz

Bis auf den letzten Krümel

Das Entfernen von Chametz wird für viele Familien zur Belastungsprobe. Dabei sollte man es sich nicht zu schwer machen

von Rabbiner Avraham Radbil  11.04.2024

Halacha

Die Aguna der Titanic

Am 14. April 1912 versanken mit dem berühmten Schiff auch jüdische Passagiere im eisigen Meer. Das Schicksal einer hinterbliebenen Frau bewegte einen Rabbiner zu einem außergewöhnlichen Psak

von Rabbiner Dovid Gernetz  11.04.2024

Berlin

Koscher Foodfestival bei Chabad

»Gerade jetzt ist es wichtig, das kulturelle Miteinander zu stärken«, betont Rabbiner Yehuda Teichtal

 07.04.2024

Schemini

Äußerst gespalten

Was die vier unkoscheren Tiere Kamel, Kaninchen, Hase und Schwein mit dem Exil des jüdischen Volkes zu tun haben

von Gabriel Rubinshteyn  05.04.2024

Talmudisches

Die Kraft der Natur

Was unsere Weisen über Heilkräuter lehren

von Rabbinerin Yael Deusel  05.04.2024