Präsenzgottesdienste

Zentralrat der Juden setzt auf »verfassungskonforme Lösung«

»Befinden uns in einem engen und vertrauensvollen Austausch mit dem Bundesinnenministerium«, sagte heute eine Sprecherin des Zentralrats. Foto: imago images/U. J. Alexander

In der Debatte um Präsenzgottesdienste am ersten April-Wochenende setzt der Zentralrat der Juden in Deutschland auf eine »verfassungskonforme Lösung«. In dieser Frage sei der Zentralrat derzeit in einem »engen und vertrauensvollen Austausch« mit dem Bundesinnenministerium, sagte heute eine Sprecherin des Zentralrats.

»Es geht darum, gemeinschaftlich eine verfassungskonforme Lösung zu finden, die dem Grundrecht auf Religionsfreiheit gerecht wird«, so die Sprecherin weiter. »Wir rechnen in Kürze mit Ergebnissen.«

An dem Wochenende, an dem Christen das Osterfest begehen, feiert die jüdische Gemeinschaft die letzten Tage von Pessach. Bund und Länder hatten sich in der Nacht zum Dienstag darauf geeinigt, die Kirchen und andere Religionsgemeinschaften darum zu bitten, nur virtuelle Gottesdienste zu feiern.

Vom 1. April bis 5. April soll ein harter Lockdown gelten. Die christlichen Kirchen zeigten sich überrascht von der Bitte. Geplant sind Gespräche auf Bundes- und Landesebene. kna/ja

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