Jerusalem

Weniger beten

Foto: JA

Kürzere Gebetszeiten sollen jüdische Gläubige vor einer Infektion mit Covid-19 schützen. Die internationale jüdische Bildungsorganisation »Ohr Torah Stone« (OTS) hat daher vor Rosch Haschana inhaltlich gekürzte Machsorim für die Hohen Feiertage herausgegeben. Damit wolle man sowohl den gesundheitlichen wie den religionsrechtlichen Anforderungen gerecht werden, heißt es auf der OTS-Internetseite.

SICHERHEIT Das jüdische Religionsrecht verpflichte dazu, die Gebetszeiten zu verändern, um der Sicherheit und Gesundheit den Vorzug zu geben, ohne dabei die religionsrechtlichen, spirituellen und liturgischen Schwerpunkte der Gebete aus dem Auge zu verlieren, so OTS weiter.

Das gekürzte Gebetbuch, das im Internet heruntergeladen werden kann, umfasst demnach die verpflichtenden Gebete. Der Einzelne ist angehalten, die anderen Gebete privat zu rezitieren. Gemeinden werden ferner aufgerufen, das für Rosch Haschana und Jom Kippur verpflichtende Blasen des Schofars in Abstimmung mit Experten vorzunehmen, um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. kna

Talmudisches

Die Taube als Symbol

Von Noach bis Raschi

von Chajm Guski  14.05.2021

Bamidbar

Einheit in Vielfalt

Jeder der zwölf Stämme Israels soll seine eigene Fahne hissen – und alle mögen im Namen G’ttes zusammenstehen

von Rabbiner Yehuda Teichtal  14.05.2021

Ökumenischer Kirchentag

Schuster fordert mehr Sensibilität im Umgang mit Israel

Zentralratspräsident: »Viele Urteile fallen zu schnell und mit zu wenig Sachkenntnis«

 14.05.2021 Aktualisiert

Schawuot

Nur kein Neid

Rabbinische Gedanken zur Solidarität während der Pandemie und Missgunst in Zeiten der Impfaktion

von Rabbiner Julian-Chaim Soussan  12.05.2021

Treffen

»Das muss stoppen«

Zentralrat der Juden und Deutsche Bischofskonferenz warnen vor wachsendem Antisemitismus

von norbert demuth  12.05.2021

Israelhass

»Mit Null-Toleranz begegnen«

Vorstand der ORD verurteilt Angriffe auf Synagogen in Bonn und Münster

 12.05.2021

Deutscher Koordinierungsrat

Orthodoxer ins Präsidium

Rabbinerkonferenz plädiert für stärkere Verankerung im interreligiösen Dialog

 12.05.2021

Behar-Bechukotaj

Ein ganzes Jahr Schabbat

Warum das Schmitta-Gebot zweimal in der Tora steht

von Rabbiner Salomon Almekias-Siegl  07.05.2021

Talmudisches

Gewalttätige Menschen

Wie Rabbi Jose ben Kiper in Nehardea verprügelt wurde

von Yizhak Ahren  07.05.2021