Corona-Pandemie

RKI empfiehlt für Gottesdienste strengere Regeln

Die Synagoge in Stuttgart. Bei Gottesdiensten soll laut Empfehlung des RKI die 2G-Plus-Regel gelten. Foto: Brigitte Jähnigen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt wegen der Omikron-Variante auch für Gottesdienste strengere Regelungen. Demnach sollen in Kirchen, Synagogen und Moscheen nur Menschen Zugang haben, die geimpft oder genesen sind und die einen zusätzlichen Test mitbringen (2G+-Regel), heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Empfehlung.

BOOSTER Die Testung könne entfallen, wenn die Besucher schon eine Auffrischungsimpfung erhalten hätten, hieß es weiter.

Vor Beratungen von Bund und Ländern am Dienstagnachmittag über die Gefahr durch die neue Omikron-Variante forderte das RKI allgemein maximale Kontaktbeschränkungen, und zwar sofort. Aus »fachlicher Sicht« empfahl Deutschlands oberste Seuchenbehörde auch die sofortige Schließung von Restaurants und die Verlängerung der Weihnachtsferien für Kitas und Schulen.

Die größten Effekte auf die Dynamik der Omikron-Welle seien »von konsequenten und flächendeckenden Kontaktbeschränkungen« und von Maßnahmen zur Infektionsvorbeugung zu erwarten, betonte das RKI in einem Strategiepapier. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, schloss einen neuen Lockdown nicht aus. kna/dpa

Debatte

Papst-Berater: »Vatikan schweigt sich über eine theologische Reflexion zu Land und Staat Israel aus«

Erst 1993 nahm der Vatikan diplomatische Beziehungen mit dem jüdischen Staat auf

von Norbert Demuth  14.01.2022

Talmudisches

Vom Neujahr der Bäume

Was unsere Weisen über Tu Bischwat und über Früchte lehren

von Noemi Berger  14.01.2022

Hintergrund

Hoffnung auf Frühling und Freiheit

Wie Israelis das Neujahrsfest der Bäume feiern – und was während des Schmittajahres gilt

von Rabbiner Raphael Evers  14.01.2022

Beschalach

Warnung, nicht Strafe

Durch Krankheit und Leid will der Ewige uns Menschen auf Fehler hinweisen

von Rabbiner Avichai Apel  14.01.2022

Konversion

»Giur soll einheitlich sein«

Israels Religionsminister will dezentrale Gerichte für Übertritte – orthodoxe Rabbinerkonferenzen in der Diaspora sind besorgt

von Chajm Guski  13.01.2022

Ethik

Stille Triage

Ärzte müssen entscheiden, wen sie behandeln und wen nicht. Die Halacha positioniert sich eindeutig

von Stephan Probst  09.01.2022

Regensburg

Neue Texttafel soll »Judensau« am Dom besser einordnen

Ludwig Spaenle: Gesellschaft muss »grundsätzlich bewussten und verantwortungsvollen Umgang finden«

 07.01.2022 Aktualisiert

Bo

»Die Monate werden euch gehören«

Warum die Israeliten nach der Befreiung aus der Sklaverei eine andere Vorstellung von Zeit haben

von Rabbiner Joel Berger  07.01.2022

Talmudisches

Sterne und Astronomen

Wie unsere Weisen den Kalender berechneten

von Rabbiner Netanel Olhoeft  06.01.2022