Manchester

Kinderwagen schieben – auch am Schabbat

Der Eruv umfasst 13 Quadratmeilen. Foto: Screenshot manchestereruv.org.uk

In Manchester soll an diesem Schabbat zum ersten Mal der größte Eruv Großbritanniens in »Betrieb« gehen – und damit praktizierenden Juden das Leben erleichtern. Innerhalb des Eruv-Bezirks ist es Juden nach traditioneller Lesart auch am Schabbat erlaubt, Gegenstände zu tragen, Kinderwagen zu schieben und Rollstühle zu bewegen.

Wie die orthodoxe jüdische Zeitung »The Jewish Chronicle« berichtete, umfasst der Eruv 13 Quadratmeilen, die drei Stadtbezirke – Salford, Prestwich und Crumpsall – und ist damit größer als jeder Eruv in London.

Zehn Jahre hatte es seit Beginn der Planungen gedauert, bis der Eruv in der vergangenen Woche schließlich eingerichtet war. International anerkannte Eruv-Experten aus Jerusalem hätten die letzten Vorbereitungen zehn Tage lang überwacht, schrieb die Zeitung.

Eruv-Komitee Innerhalb des Eruv liegen nun das größte jüdische Altersheim von Manchester in Heathlands Village, der King David-Schulkomplex und das Maccabi-Gemeindezentrum.

Der Vorsitzende des Eruv-Komitees, Shimmy Lopian, sagte dem »Jewish Chronicle«, der Eruv werde den Schabbat für Familien lebendiger machen: »Sie können nun öfter in die Synagogen kommen und in den Park gehen.« Bereits im vergangenen Monat war Manchesters erster Eruv im Einzugsbereich der Whitefeld-Gemeinde eröffnet worden. ja

www.manchestereruv.org.uk

Sukkot

Mit Herz und Sinnen

Welche Bedeutung die Vier Arten an Sukkot haben und warum sie den Menschen erfreuen

von Rabbiner Avraham Radbil  24.09.2026

Sukkot

»… und du sollst nur fröhlich sein«

Warum die Tora gerade das Laubhüttenfest zu einer Zeit unserer Freude erklärt

von Vyacheslav Dobrovych  24.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  24.09.2026 Aktualisiert

Laubhüttenfest

Ein Fest der Natur

Vom Feiern der Schöpfung zur Verantwortung für ihre Bewahrung

von Rabbiner Yehoyada Amir  23.09.2026

Sukkot

Wenn der Himmel unser Dach wird

Vielleicht können wir Israelis nach Jahren in Schutzräumen die Bedeutung der fragilen Laubhütte heute noch besser verstehen. Ein Essay

von Rabbiner Raphael Evers  23.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Jom Kippur

Noch einen Bissen, dann ist Schluss

Für die einen ist Fasten an Jom Kippur religiöses Gebot, für die anderen eine Prüfung von Körper und Willenskraft

von Nicole Dreyfus  18.09.2026

Versöhnung

Der Mensch ist kein Datensatz

Im Gegensatz zu modernen Algorithmen kennt das göttliche Gericht die Ambivalenzen

von Chajm Guski  18.09.2026

Vergebung

Wenn die Entschuldigung im Halse stecken bleibt

Eine talmudische Geschichte über Schuld, Groll und das Loslassen der Vergangenheit

von Sophie Goldblum  18.09.2026