Yair Zakovitch

Israel-Preis für Toraexperten

Foto: Flash90

Der Jerusalemer Bibelwissenschaftler Yair Zakovitch erhält den diesjährigen Israel-Preis für Bibelstudien. Der 76-Jährige wurde in Haifa geboren und ist emeritierter Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Zakovitch »einer der originellsten Bibelwissenschaftler in Israel und weltweit« sei. Er hat eine literaturwissenschaftliche Methode entwickelt, mit der sich Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Büchern des Tanach entdecken lassen: über Wortspiele und das Auffinden thematischer und literarischer Motive.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In der Fachwelt und darüber hinaus machte sich Zakovitch mit seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und biblischen Kommentaren einen großen Namen. Einige seiner Bibelkomentare, wie einer zum Hohenlied, wurden auch in deutscher Übersetzung herausgegeben. In Israel erscheint demnächst von ihm ein Kommentar über die Psalmen.

Mehr als 30 Jahre lang lehrte Zakovitch an der Hebräischen Universität. Bis zu seiner Emeritierung leitete er das Institut für biblische Studien sowie das Institut für Jüdische Studien. Zeitweise war er auch Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät.

Der Israel-Preis ist die höchste Kulturauszeichnung des Staates Israel. Er wird jedes Jahr am Vorabend des Unabhängigkeitstages vergeben, in diesem Jahr am 14. April. ja

Lech Lecha

Mut zur Veränderung

Unsicherheit ist Teil jedes neuen Anfangs – doch manche Wege öffnen sich erst, wenn wir sie betreten

von Rabbiner Boris Ronis  23.10.2026

Talmudisches

Das Gebet am Ende der Mahlzeit

Was unsere Weisen über Dankbarkeit lehren

von Detlef David Kauschke  23.10.2026

Talmudisches

Bier

Was unsere Weisen über Getränke und ihre Wirkung lehren

von Rabbinerin Yael Deusel  21.10.2026

Rezension

Wie wurden wir, was wir wurden?

Der Judaist Peter Schäfer erzählt in seinem Buch die Geschichte des aschkenasischen Judentums – faktengesättigt, klar gegliedert und mit einer provokanten These zu Mutterland und Diaspora

von Michael Wolffsohn  18.10.2026

Erlösung

Nur ein scheinbarer Gegensatz

Warum wir an die Ankunft des Maschiach glauben sollten – aber nicht an einen Zeitpunkt

von Vyacheslav Dobrovych  16.10.2026

Noach

Die Entstehung der Vielfalt

Wie nach der Sintflut eine neue Ordnung der Menschheit ihren Anfang nahm

von Yonatan Amrani  15.10.2026

Dresden

Tora-Projekt wird verlängert

Mitten in Dresden wird derzeit in aller Öffentlichkeit eine Tora-Rolle geschrieben. Das Projekt soll jüdisches Leben sichtbar machen. Die Schreiberin sitzt in einem gläsernen Pavillon

 14.10.2026

Talmudisches

Klassengröße

Was unsere Weisen über das Lernen in Gemeinschaft lehren

von Yizhak Ahren  09.10.2026

Erziehung

Der widerspenstige Sohn

Wer sich gegen seine Eltern auflehnt, soll laut Tora mit dem Tod bestraft werden. Die jüdische Tradition ringt mit dem Text und fragt, wie Familien miteinander verbunden bleiben

von Shoshana Ruerup  09.10.2026