Berlin

»Eine Quelle des Lichts«

Zentralratsgeschäftsführer Daniel Botmann, Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, und die Rabbiner Yehuda Teichtal und Shmuel Segal (v.l.) Foto: Privat

Vor dem Bundesjustizministerium leuchten von nun an erstmals die Lichter einer Chanukkia. Am heutigen Montag wurde in Anwesenheit von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) das fünfte Chanukkalicht feierlich entzündet.

An der Zeremonie nahmen unter anderem Zentralratsgeschäftsführer Daniel Botmann, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, und die Rabbiner Yehuda Teichtal und Shmuel Segal vom Berliner Jüdischen Bildungszentrum Chabad Lubawitsch teil. Die Veranstaltung fand unter Corona-Auflagen statt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Auf der ganzen Welt feiern Jüdinnen und Juden acht Tage lang Chanukka. Daher freue ich mich, dass vor unserem Ministerium dieses Jahr erstmals eine Chanukkia leuchtet. Heute konnte ich gemeinsam mit Rabbiner Teichtal die fünfte Kerze zünden«, sagte Christine Lambrecht.

Rabbiner Yehuda Teichtal sagte, dass Chanukka in Berlin die Stadt in eine Quelle des Lichts verwandelt und so über Hass, Intoleranz und Antisemitismus siegt. Zum Abschluss überreichte er der Bundesjustizministerin einen Chanukka-Leuchter und ein Buch mit den Weisheiten des Lubawitscher Rebben.

Bereits seit Donnerstagabend leuchtet einer der größten Chanukka-Leuchter Europas auch in diesem Jahr wieder vor dem Brandenburger Tor in Berlin. An der zehn Meter hohen Chanukkia wird während des achttägigen Lichterfestes an jedem Abend bei Einbruch der Dunkelheit ein neues Licht entzündet.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Das erste Licht wurde am Donnerstagabend von Rabbiner Yehuda Teichtal und Rabbiner Shmuel Segal feierlich entzündet. Mit dabei waren unter anderem der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Grünen-Chef Robert Habeck.

Auch Israels Botschafter Jeremy Issacharoff und die Botschafterin der Vereinigten Arabischen Emirate, Hafsa Abdulla Mohamed Sharif Alulama, nahmen an der Feier teil. Für die musikalische Umrahmung sorgten »The Swingin Hermlins«, die Familienband des Pianisten und Bandleaders Andrej Hermlin.

Am Tag darauf, Freitag vergangener Woche, zündete Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) im Beisein von Rabbiner Teichtal das zweite Chanukkalicht. »Meine Unterstützung für jüdisches Leben und für Israel ist Teil meiner DNA«, sagte Maas. »An meiner Unterstützung für jüdisches Leben, Judentum und Israel wird sich nie etwas ändern. Es ist ein wesentlicher Teil von mir.« ja

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Schawuot

Nur kein Neid

Rabbinische Gedanken zur Solidarität während der Pandemie und Missgunst in Zeiten der Impfaktion

von Rabbiner Julian-Chaim Soussan  12.05.2021

Treffen

»Das muss stoppen. Das muss mit aller Kraft bekämpft werden«

Zentralrat der Juden und Deutsche Bischofskonferenz warnen vor wachsendem Antisemitismus

von norbert demuth  12.05.2021

Israelhass

»Mit Null-Toleranz begegnen«

Vorstand der ORD verurteilt Angriffe auf Synagogen in Bonn und Münster

 12.05.2021

Deutscher Koordinierungsrat

Orthodoxer ins Präsidium

Rabbinerkonferenz plädiert für stärkere Verankerung im interreligiösen Dialog

 12.05.2021

Behar-Bechukotaj

Ein ganzes Jahr Schabbat

Warum das Schmitta-Gebot zweimal in der Tora steht

von Rabbiner Salomon Almekias-Siegl  07.05.2021

Talmudisches

Gewalttätige Menschen

Wie Rabbi Jose ben Kiper in Nehardea verprügelt wurde

von Yizhak Ahren  07.05.2021

Rechtspopulismus

Rabbiner: Forderung nach Kippa- und Kopftuchverbot spaltet

Marine Le Pen will religiöse Kopfbedeckungen verbieten - die Europäische Rabbinerkonferenz reagiert mit scharfer Kritik

 06.05.2021

Dialog

Meinungsaustausch von Zentralrat der Juden und Bischofskonferenz

Das Treffen soll am 12. Mai in Frankfurt am Main stattfinden

 06.05.2021

Rabbi Sacks

Seine Stimme ist nicht verstummt

Die Essays des britischen Gelehrten zur Parascha werden jetzt auch auf Deutsch verbreitet

von Ayala Goldmann, Detlef David Kauschke  06.05.2021