Berlin

Bundeskanzlerin wünscht Juden friedvolles Chanukka

Bundeskanzlerin Angela Merkel Foto: PR

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der jüdischen Gemeinschaft ein friedvolles Chanukka gewünscht. Es sei wunderbar, dass in diesen Tagen an vielen deutschen Orten der Chanukka-Leuchter entzündet wird, erklärte die Kanzlerin am Sonntag in Berlin zum Auftakt des Festes. Die Lichter zeugten davon, dass es heute nach dem Zivilisationsbruch der Schoa wieder ein blühendes jüdisches Leben in Deutschland gebe. Dies sei ein »Wunder, für das wir zutiefst dankbar sein können.«

Jüdisches Leben, seine Kultur und Geschichte sind Teil der Identität Deutschlands«, betonte die Kanzlerin in ihrer Grußbotschaft. Der Bundesregierung sei es ein zentrales Anliegen, die jüdische Gemeinschaft zu stärken und ihre freie Entfaltung weiter zu unterstützen.

Jedoch habe der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober schmerzhaft ins Bewusstsein gerufen, dass jüdisches Leben wachsamen und beständigen Schutz erfordere. »Wir dürfen Rassismus und Antisemitismus in Deutschland keinen Raum lassen«, unterstrich Merkel. epd/ja

Schelach Lecha

Eine Frage der Perspektive

Die Tora lehrt, dass wir alles, was uns im Leben begegnet, ganz unterschiedlich betrachten können

von Moshe Pitimaschwili  24.06.2022

Talmudisches

Von Rehen und Hirschkühen

Was unsere Weisen über diese Tiere lehren

von Chajm Guski  24.06.2022

Militär

Kriegsdienst als Mizwa?

Wie Rabbiner im Lauf der Geschichte über die Einberufung von Juden in nichtjüdische Armeen urteilten

von Rabbiner Avraham Radbil  23.06.2022

Interview

» Wir sind für jeden einzelnen Soldaten da«

Militärbundesrabbiner Zsolt Balla über das erste Jahr im Amt und die Kontroverse um Waffenlieferungen für die Ukraine

von Leticia Witte  21.06.2022

Debatte

»Eine Beleidigung für die jüdische Welt«

Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland übt scharfe Kritik an der documenta

 21.06.2022

Talmudisches

Vom Sterbealter

Was unsere Weisen über die Art des Todes lehrten

von Rabbiner Avraham Radbil  17.06.2022

Beten

Über den Wolken

Am Berliner Flughafen wurde ein jüdischer Gebetsbereich eingeweiht. Doch an Bord ist öffentliches Dawnen weniger einfach – auch eine Notlandung wegen Tefillin machte bereits Schlagzeilen

von Rabbiner Raphael Evers  16.06.2022

Beha'alotcha

Früher war alles besser

Die Gebote überfordern das Volk Israel. Es vergisst das Leid, das es in Ägypten erlitten hat

von Rabbiner Alexander Nachama  16.06.2022

Niedersachsen

»Herausragender Repräsentant des Judentums«

Landesverbandschef Michael Fürst mit Großem Verdienstkreuz geehrt

 10.06.2022