Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Schirmherr Dietmar Woidke (M, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, steht während der Verabschiedung des Pferdetrecks mit Friedensglocke gemeinsam mit Pfarrer Helmut Kautz (2.v.l) neben dem Kutscher und den drei Pferden des ersten Wagens. Eine aus Militärschrott gegossene Friedensglocke soll als Zeichen für Frieden und Versöhnung an Weihnachten in Jerusalem läuten. Foto: picture alliance/dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Pferdetreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr als »ein starkes Zeichen für den Frieden« gewürdigt. Diese Reise habe aber auch gezeigt, »dass Frieden nicht von allein entsteht. Es braucht persönliches Engagement für Verständigung und Versöhnung in der Welt«, erklärte Woidke am Freitag in Potsdam bei einem Empfang der Initiatoren des Friedenstrecks rund um den brandenburgischen Pfarrer Helmut Kautz.

Woidke war Schirmherr der Tour. Ziel der am 8. Mai vergangenen Jahres gestarteten Tour war es, eine aus eingeschmolzenem Militärschrott gegossene, 65 Kilogramm schwere Friedensglocke mit Pferdewagen nach Jerusalem zu bringen.

Zahlreiche Hindernisse

Ursprünglich hatten die Organisatoren geplant, den gesamten Weg vom Brandenburger Tor in Berlin nach Jerusalem auf dem Landweg über die Türkei, Syrien und Jordanien zurückzulegen. Da den Teilnehmern jedoch die Einreise über die Türkei verwehrt wurde, musste die Route geändert werden. Der Glockenwagen wurde schließlich von Griechenland per Schiff nach Israel transportiert, während die Teilnehmer per Flugzeug nachreisten. Am 13. November 2025 erreichte der Treck offiziell sein Ziel in Jerusalem. Die Glocke wurde an die zweisprachige »Hand-in-Hand-Schule« überreicht. Dort werden jüdische, christliche und muslimische Kinder gemeinsam unterrichtet.epd

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