Zentralrat der Juden

»Viel und deutliche Solidarität«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Thomas Lohnes/ZR

Zentralrat der Juden

»Viel und deutliche Solidarität«

Josef Schuster würdigt Solidaritätskundgebungen für Israel und Zuspruch aus der Politik

 19.05.2021 15:27 Uhr

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat Solidaritätsbekundungen an die Adresse von Juden in Deutschland gewürdigt.

»In diesen Tagen voller bedrückender Nachrichten aus Israel und von antisemitischen Demonstrationen in Deutschland erleben wir zugleich auch deutliche Solidarität. Das nimmt die jüdische Gemeinschaft mit großer Dankbarkeit wahr«, erklärte Schuster am Mittwoch in Berlin.

So habe es in zahlreichen Städten Solidaritätskundgebungen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gegeben. »Ebenso haben wir viel Zuspruch aus der Politik erhalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat uns im direkten Gespräch ihre Solidarität versichert. Aus anderen Parteien kamen ähnliche Signale. Das wissen wir sehr zu schätzen«, betonte der Zentralratspräsident.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Für diesen Donnerstagabend ist in Berlin auf dem Pariser Platz eine Kundgebung eines »Solidaritätsbündnisses Israel« geplant. Unter den Rednern sind Bundespolitiker unterschiedlicher Parteien, darunter SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, sowie Gewerkschaftsvertreter und Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff. kna

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Warschau

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

von Oliver Hinz  14.04.2026

Jom Haschoa

»Die Bedrohung ist nicht mehr abstrakt«

Israelischer Botschafter Ron Prosor fordert bei einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen entschlossenes Handeln und den Schutz jüdischen Lebens

 14.04.2026

Düsseldorf

Studentenparlament fordert Boykott israelischer Hochschulen

Der Antrag stammt aus dem Umfeld der antisemitischen BDS-Kampagne. Jüdische Studenten und andere Demokraten üben heftige Kritik an dem Entschluss

 14.04.2026

Rom

Italien setzt Verteidigungsvereinbarung mit Israel aus

Italien unter Ministerpräsidentin Meloni gilt als enger Verbündeter Israels. Nun setzt ihre Regierung eine Vereinbarung mit dem jüdischen Staat aus. Konkrete Auswirkungen hat dies aber wohl nicht

 14.04.2026

Rechtsextremismus und Antisemitismus

Hetze und KI-Fakes belasten Arbeit in Gedenkstätten

Der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Axel Drecoll, beklagt eine besorgniserregende Entwicklung

 14.04.2026

Gedenkstätte KZ Ravensbrück

Hitlergruß im Krematorium: Schülerinnen sorgen für Entsetzen

Nach Angaben der Leitung ließen sich drei Mädchen dabei fotografieren

 14.04.2026

Washington D.C.

Trump löscht umstrittenes KI-Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt

Die Abbildung rief scharfe Kritik hervor – auch aus dem konservativen Lager

 14.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  14.04.2026