Berlin

»Wir dürfen niemals vergessen«

Bundeskanzlerin Angela Merkel (im Januar 2020) Foto: dpa

Zum Holocaust-Gedenktag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert, die Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten wachzuhalten.

»Wir dürfen diese Menschen und ihre Schicksale niemals vergessen«, sagte Merkel am Mittwoch in ihrem Grußwort für eine digitale Gedenkveranstaltung der Internationalen Allianz zum Holocaust-Gedenken (IHRA), der UN und der Unesco. »Wir ehren die Opfer des Holocaust, indem wir ihrer gedenken und Lehren aus ihren Schicksalen ziehen«, sagte Merkel. Das sei eine »immerwährende Verantwortung« für die heutige und künftige Generationen.

verfolgung Die Kanzlerin erinnerte an die Verfolgung der Juden, von Sinti und Roma sowie Homosexuellen, Behinderten und Widerstandskämpfern, an die politischen Gefangenen und Vertreter der Intelligenz in Polen und die Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion und anderen Ländern. Sie dankte den Überlebenden, »die die Kraft aufbringen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen«.

»Offenem wie auch verdecktem Antisemitismus, der Leugnung wie auch der Relativierung des Holocaust müssen wir uns mit aller Entschiedenheit entgegenstellen«, betonte Merkel. Das leite sie während der deutschen IHRA-Präsidentschaft. Deutschland hat die Präsidentschaft seit März 2020 inne. epd

Jerusalem

»... dann werden wir Iran in die Steinzeit zurückversetzen«

Für den Fall eines erneuten Angriffs auf Israel droht Verteidigungsminister Israel Katz dem Mullah-Regime mit massiven Vergeltungsschlägen

 04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Stuttgart

Wie Fans Attentäter feiern - und welche Gefahren das birgt

Attentätern wird oft in sozialen Netzwerken gehuldigt. Eine Studie der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württember zeigt, wie leicht gerade Minderjährige an solche Inhalte kommen

von Marco Krefting  04.09.2026

Sachsen-Anhalt

BSW-Spitzenkandidatin bereit zu Kooperation mit AfD

Politik müsse sich an Inhalten orientieren, sagte Claudia Wittig im ARD-Morgenmagazin

 04.09.2026

Interview

Historikerin: AfD will Erinnerung an NS-Zeit und Holocaust ausradieren

Die Holocaust-Forscherin Andrea Löw über jüdisches Leben in der NS-Zeit, die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt und Parallelen zwischen NSDAP und AfD

 04.09.2026

Erfurt

Regierungskrise in Thüringen: BSW-Fraktion zerfällt

Der Streit im BSW spitzt sich zu: Weitere Abgeordnete verlassen die regierungstragende Fraktion im Landtag und die Partei

 04.09.2026 Aktualisiert

Brüssel

Europäische Rabbinerkonferenz legt Sieben-Punkte-Plan gegen Hass vor

Die Organisation fordert in einem neuen Papier ein konsequenteres Vorgehen von Staat und Gesellschaft gegen Antisemitismus

 04.09.2026

Washington

Repräsentantenhaus für Entzug von Bundesmitteln an Israel-Boykotteure

Zu den Befürwortern des Gesetzentwurfes gehörten auch jüdische Mitglieder des Repräsentantenhauses sowie einige Demokraten

 04.09.2026

Londonderry

Israelische Triathleten in Nordirland »nicht willkommen«

Der North West Triathlon Club in Derry will israelische Sportler vom Wettbewerb am Samstag ausschließen, beteuert aber, diese Maßnahme richte sich nicht gegen Juden

 04.09.2026