Meinung

Vorsicht, Chance!

Nach Siemens, Allianz und Linde hat nun auch ThyssenKrupp seine Handelsbeziehungen mit Iran abgebrochen. Deutschlands größter Stahl- und Rüstungsproduzent reagiert auf ein Gesetz, das im Juli in den USA erlassen wurde: Wer mit Iran Geschäfte macht, darf nichts in die Vereinigten Staaten verkaufen. Washington will Exporte unterbinden, die Teheran beim Bau der Atombombe helfen könnten. Darf sich die Bundesregierung nun, da die großen deutschen Player ihre Hände vom Mullah-Staat lassen, beruhigt zurücklehnen? Nein, gerade jetzt müssen die Exporte genau kontrolliert werden. Denn nicht nur russische und chinesische Unternehmen versuchen, die Leerstellen zu füllen. Auch manche Mittelständler aus Franken oder Württemberg reiben sich die Hände, weil sie in Persien dicke Geschäfte wittern. Amerikas Gesetze sind ihnen egal, denn über den großen Teich verkaufen sie ohnehin nichts. Ihnen gilt es jetzt, auf die Finger zu klopfen: Hände weg von Teheran!

Washington D.C.

Militärchef berät Trump persönlich über Optionen im Iran-Krieg

Seit Tagen wird über mögliche neue Angriffe der USA und Israels im Iran sowie über Bemühungen um eine diplomatische Lösung berichtet. Nun liegen US-Medien Informationen zu einem seltenen Treffen vor

 30.10.2026

Ovda/Nevatim

Spannungen mit Iran: Mehr US-Militärflugzeuge landen in Israel

Die Ankunft steht demnach im Zusammenhang mit einer größeren Verlegung amerikanischer Militärausrüstung in den Nahen Osten

 30.10.2026

Berlin

Giffey verweigert Mitarbeit an Koalitionsverhandlungen mit der Linken

Wie begründet die Wirtschaftssenatorin ihr Nein?

 30.10.2026

Berlin

CDU will Grünen und SPD Sondierungsgespräche anbieten

Nach einem Bericht über Sorgen der Berliner linken Wahlsiegerin Eralp um die Sicherheit ihrer Familie sorgt sich die CDU um die Sicherheit der Stadt. Welche Alternative sie zu Rot-Grün-Rot sieht

 29.10.2026

Berlin

Zentralrat warnt vor Linken-Regierungsbeteiligung in Berlin

»Die Ohnmacht der Parteiführung und die Angst, die Frau Eralp persönlich zu verspüren scheint, schockieren mich – aber sie überraschen mich nicht«, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster

 29.10.2026

Meinung

Elif Eralp und die Angst

Die Linken-Politikerin traut sich nicht, Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Wer nicht einmal die Israelfeinde in den eigenen Reihen bekämpfen kann, kann auch keine Stadt regieren

 29.10.2026

»Social Media«

Hasskampagne von Influencern gegen Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über Antisemitismus und Extremismus auf Social Media auf. Nun erlebt sie eine Hasskampagne von Fitness- und Ernährungs-Influencern

 29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Debatte

Nach der »Spiegel«-Enthüllung: Jetzt spricht Elif Eralp

Die wichtigsten Statements der Linkspartei-Spitzenkandidatin im Überblick

 29.10.2026 Aktualisiert