Irankonflikt

USA schickt dritten Flugzeugträger und weitere Marines in den Nahen Osten

Die USS »Theodore Roosevelt« im Juli in Honolulu Foto: picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY

Die Vereinigten Staaten verstärken ihre militärische Präsenz im Nahen Osten erheblich. Nach Informationen eines US-Regierungsvertreters gegenüber der »Jerusalem Post« sollen der Flugzeugträger USS »Theodore Roosevelt« und eine weitere Einheit des US Marine Corps in die Region verlegt werden.

Die »Roosevelt« verließ am Sonntag San Francisco und befindet sich inzwischen auf dem Weg in den Nahen Osten. Parallel dazu setzte sich am Montag die amphibische Einsatzgruppe USS »Makin Island« von San Diego aus in Bewegung. An Bord befinden sich rund 2200 Marines und weitere Angehörige des 13th Marine Expeditionary Unit. Hinzu kommen etwa 2000 Seeleute, die auf den drei Schiffen der Gruppe eingesetzt sind.

Die Zahl der US-Flugzeugträger in der Region steigt damit auf drei. Bereits im Einsatz sind die USS »George Washington« und die USS »George H.W. Bush«. Beide operieren mit ihren jeweiligen Trägerkampfgruppen, zu denen unter anderem Kampfflugzeuge und Begleitschiffe gehören. Medien in Thailand berichten, die USS »George H.W. Bush« werde umgehend in Phuket anlegen. Ob der Flugzeugträger danach vom Fernen Osten in den Nahen Osten zurückkehrt, ist nicht bekannt.

Einsatzgruppe USS »Boxer«

Nach Angaben des US Naval Institute soll die »Theodore Roosevelt« in den Verantwortungsbereich des US Central Command (CENTCOM) verlegt werden. Unklar ist, ob die USS »Theodore Roosevelt« die »George Washington« ablöst oder ob alle drei Träger in der Region bleiben.

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Die amerikanische Marine ist jedenfalls weiterhin mit erheblichen Kräften in der Nähe des Iran präsent. Die »George Washington« war zuletzt unter anderem an der Durchsetzung einer US-Seeblockade gegen Iran beteiligt und sicherte Handelsschiffe bei der Passage der Straße von Hormus.

Zusätzlich zur »Makin Island«-Gruppe befindet sich auch die amphibische Einsatzgruppe USS »Boxer« im Arabischen Meer. Sie transportiert das 11th Marine Expeditionary Unit und wird von den Schiffen USS »Portland« und USS »Comstock« begleitet.

Größere militärische Optionen

Mit dem Eintreffen weiterer Schiffe, Flugzeuge und Marines verfügt Präsident Donald Trump über zusätzliche militärische Kapazitäten.

Die Stationierung erweitert damit zugleich den Handlungsspielraum Washingtons für mögliche weitere Maßnahmen gegen das Mullah-Regime im Iran. Welche konkreten Einsätze oder Veränderungen der amerikanischen Militärstrategie damit verbunden sein könnten, blieb offen. im

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