Kiew

USA sagen Ukraine Unterstützung im Konflikt mit Russland zu

US-Vizepräsident Mike Pence Foto: Flash 90

US-Vizepräsident Mike Pence hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Konflikt mit Russland weitere Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesichert. Die USA stünden in Fragen der Sicherheit und der territorialen Integrität zusammen mit dem ukrainischen Volk, sagte Pence nach Angaben von Journalisten aus seiner Delegation am Rande des Weltkriegsgedenkens in Warschau am Sonntag bei einem Treffen mit Selenskyj. Das gelte auch für »den berechtigten Anspruch der Ukraine auf die Krim«.

Ursprünglich hatte US-Präsident Donald Trump ein Treffen mit Selenskyj in Warschau geplant. Trump hatte seine Polen-Reise dann aber wegen des Hurrikans »Dorian« kurzfristig abgesagt. Die USA unterstützen die Ukraine im Konflikt mit Russland mit Militärhilfe.

Das Pentagon hatte im Juni mitgeteilt, man wolle 250 Millionen Dollar (227 Millionen Euro) für zusätzliches Training, Ausrüstung und Beratung der ukrainischen Streitkräfte zur Verfügung stellen. Das US-Magazin »Politico« hatte vergangene Woche allerdings unter Berufung auf Regierungskreise in Washington berichtet, Trump habe eine Überprüfung dieser Mittel angeordnet. Pence habe auf Fragen von Reportern dazu am Montag nicht geantwortet, hieß es.

Kritiker werfen Trump einen Annäherungskurs an Kremlchef Wladimir Putin vor. Trump hatte sich beim G7-Gipfel in Biarritz vor rund einer Woche für eine Wiederaufnahme Russlands in den Kreis der wichtigen Industriestaaten ausgesprochen. Er hatte sich damit nicht durchsetzen können. Russland war nach der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim und wegen seiner Politik im Ukraine-Konflikt aus der Gruppe ausgeschlossen worden.  dpa

Debatte

Schramm unterstützt Knobloch in AfD-NSDAP-Vergleich

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen warnt vor einer Normalisierung rechtsextremer Positionen. Der wachsende zeitliche Abstand zur NS-Zeit dürfe nicht dazu führen, dass die Lehren aus der Geschichte verblassen, betont er

 23.08.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragter befürwortet schärferes Strafrecht

Felix Klein fordert unter anderem härtere Strafen für die Unterstützung der Hamas auf Demonstrationen. Und auch an den Schulen müsse sich etwas ändern

 23.08.2026

Deutschland

Weil er sich israelsolidarisch äußerte: Mann wird mit Cuttermesser an Berliner U-Bahnhof angegriffen

Die Hintergründe

 22.08.2026

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Berlin

Amnesty International ruft Hamas zum Ende der Gewalt auf

Gewalt und außergerichtliche Hinrichtungen durch die Terrororganisation auch gegen Palästinenser kommen laut UN regelmäßig vor. Menschenrechtler fordern ein sofortiges Ende dieser Verbrechen

von Anna Mertens  21.08.2026

Erfurt

Deutsch-israelischer Jugendaustausch kommt nicht voran

Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse sieht strukturelle und politische Gründe. Auch ein Austauschprogramm stockt

von Matthias Thüsing  21.08.2026

Wahlkampf der AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund

Magdeburg

Wie sich die AfD auf eine mögliche Regierung vorbereitet

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte der rechtsextremistischen AfD erstmals den Weg in eine Landesregierung öffnen. Mit Schulungen, einem Personalpool und Hilfe aus Österreich bereitet sie sich seit langem darauf vor

von Jörg Ratzsch  21.08.2026

Berlin

Bezirk prüft Entzug der Zulassung von antisemitischem Influencer als Berufsbetreuer

Auf Instagram verbreitet er Judenhass und Verschwörungsmythen, im Job soll er Berufstätige mit Herausforderungen betreuen. Passt das zusammen?

 21.08.2026

Iran-Konflikt

Nach Berichten über Missstände: US-Flugzeugträger »USS George Washington« löst Pannenschiff ab

Die »USS Abraham Lincoln« ist seit Monaten im Mittleren Osten eingesetzt und hat zuletzt wegen erheblicher Probleme an Bord Schlagzeilen gemacht. Nun ist ein neuer Flugzeugträger in der Region angekommen

 21.08.2026