Meinung

Unsere Promis

Die gute Nachricht für alle jüdischen Namedropper: Chelsea Clinton hat vergangenes Wochenende einen Sohn Israels geheiratet – den Investmentbanker Marc Mezvinsky. Die schlechte Nachricht lautet: Zum Judentum konvertiert ist die Tochter des Expräsidenten und der aktuellen Außenministerin der USA nicht. Der Rabbi, der bei der Trauung den Segen sprach, musste sich die Ehre mit einem methodistischen Pastor teilen. Macht nichts. Wenn es um das Reklamieren von Promis für den eigenen Stamm geht, sind der jüdischen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Angelina Jolie ist auch keine Jüdin, aber der Gynäkologe, der 2008 ihre Zwillinge zur Welt brachte, hieß Dr. Sussman, was viele jüdische Medien damals mit großem Stolz vermeldet haben. So betrachtet ist Chelsea – Methodistin hin oder her – eine von uns. Zumal wir aktuell dringenden Promi-Ersatz-Bedarf haben. Eine von Amerikas bekanntesten jüdischen Persönlichkeiten, der Serienmörder David Berkowitz, alias »Son of Sam«, hat sich neulich im Knast taufen lassen.

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 18.04.2026 Aktualisiert

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

ZDF-Politbarometer

Auf Bundesebene: AfD erstmals stärkste Kraft

Die rechtsextreme Partei profitiert von der Unzufriedenheit der Bürger mit der Regierung

 17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026

Yale-Umfrage

Jüngere Wähler in den USA äußern häufiger antisemitische Ansichten

Auch Plattformen wie TikTok spielen eine Rolle. Ihre Nutzer neigen eher zu Judenhass als Konsumenten herkömmlicher Medien

 17.04.2026