Rügen

Unbekannte verunstalten 18 Stolpersteine

Foto: imago images/U. J. Alexander

Unbekannte haben in zwei Orten auf der Insel Rügen Stolpersteine beschmiert, die an Opfer des Naziregimes erinnern. Wie die Polizei mitteilte, wurden 15 Steine in Sassnitz und drei in Garz auf Rügen mit brauner und schwarzer Farbe beschmiert.

Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz habe die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Sachbeschädigung übernommen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang. Als Tatzeitraum gilt Sonntagnachmittag bis Montagvormittag.

Stolpersteine sind Pflastersteine, auf denen eine Messingtafel angebracht ist, auf der Lebensdaten von Juden und anderen Opfern der NS-Machthaber eingraviert sind.

Sie wurden vom Künstler Gunter Demnig entworfen und werden in der Regel vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer ins Pflaster eingelassen. Solche Gedenksteine liegen inzwischen in 1265 Kommunen Deutschlands und in 21 europäischen Ländern. dpa

Nachruf

Trauer um Hubert Aiwanger

Der Freie-Wähler-Chef, bayerische Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister starb im Alter von 55 Jahren in einem Berliner Hotel

von Frederick Mersi  04.11.2026

Berlin

Antisemitische Schmierereien auf Skulpturen im Berliner Tiergarten

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

 04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

Berlin

Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen bis Januar

Linke, Grüne und SPD wollen erst im nächsten Jahr einen Koalitionsvertrag vorlegen. Und dann folgt noch ein Zwischenschritt

 04.11.2026

Koalitionsverhandlungen

Klingbeil fordert Linke auf, antisemitische Politiker rauszuwerfen

Bisher hat sich der SPD-Chef zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Jetzt macht er klar, was er von der Linken erwartet

 04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

Midterm-Wahlen

Iran erfreut über Trumps Wahlniederlage

Nach der Wahlniederlage der Republikaner in den USA meldet sich die iranische Spitze. Auch vom obersten Führer Modschtaba Chamenei werden Worte veröffentlicht

 04.11.2026

Meinung

Her mit den Inhalten!

Ayala Goldmann freut sich über die Eröffnung der Jüdischen Akademie in Frankfurt und ist gespannt auf das Programm

von Ayala Goldmann  04.11.2026

Sachsen-Anhalt

Linke überlegt, Gegenkandidatin gegen Ulrich Siegmund aufstellen

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden, doch ihm fehlen drei Stimmen für eine Mehrheit. Die Linke prüft, ob sie eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt.

 04.11.2026