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Twitter will gegen Verschwörungstheoretiker vorgehen

Foto: dpa

Twitter will auf seiner Plattform verstärkt gegen Verschwörungstheoretiker vorgehen. Es gehe um Inhalte und Accounts in Zusammenhang mit der sogenannten »QAnon«-Bewegung, die unter anderem bei ultrarechten Anhängern von US-Präsident Donald Trump verbreitet wird, teilte Twitter mit.

»QAnon«-Anhänger verbreiten abstruse und unbelegte Theorien, wie etwa dass Trump im Verborgenen gegen eine Elite innerhalb des Staatsapparats und einen Kindesmissbrauchsring satanischer Pädophiler und Kannibalen ankämpft. Seit mehr als zwei Jahren berufen sie sich dabei auf Hinweise eines Nutzers namens »Q«, der angeblich ein ranghoher Informant aus der US-Regierung ist.

Aus einer dunklen Ecke des Internets hat es diese Verschwörungstheorie in den politischen Diskurs geschafft, auch weil Trump solche Inhalte teilte. Auf seinen Wahlkampf-Kundgebungen sieht man immer wieder Teilnehmer mit »QAnon«-Plakaten.

Twitter kündigte an, Accounts mit »QAnon«-Inhalten zu blockieren und das Teilen von Links zu solchen Seiten zu verhindern. Außerdem sollen solche Beiträge auf Twitter nicht mehr empfohlen werden. dpa

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