Meinung

Treblinka für Schoaleugner

David Irving ist ein freier Mann. Er kann tun und lassen, was er will, also auch reisen, wohin und wann immer es ihm beliebt. Keiner kann den notorischen Hitler-Verehrer und vorbestraften Holocaustleugner daran hindern. Es liegt derzeit nichts gegen den 72-Jährigen vor, was justiziabel wäre. Auch die polnischen Behörden müssten sich schon etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um dem Hobbyhistoriker die Einreise zu verwehren. Das ist mehr als bedauerlich. Denn der braun gesinnte Bücherschreiber plant einen als privat deklarierten »Bildungsurlaub« der perfiden Art: Er will dieser Tage – nach einem Abstecher zum Führer-Hauptquartier »Wolfsschanze« und einem Rundgang durch das ehemalige jüdische Ghetto in Warschau – mit anderen »Touristen« das Vernichtungslager Treblinka besuchen. Vermutlich lautet das Motto der Nazitour: »Gaskammern? Auf den Spuren einer jüdischen Erfindung«. Auschwitz steht übrigens nicht auf dem Besichtigungsprogramm. Dort sei im Disney-Stil alles verfälscht worden, sagt Irving, und nennt den Ort eine polnische »Gelddruckmaschine«. Da zieht es die rechten Herren und Damen doch eher nach Treblinka. Sie sind ja so frei. Manchmal sind Europas offene Grenzen wirklich ein Ärgernis.

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

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Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

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Meinung

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Iran-Krieg

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 30.10.2026

Wahl in Israel

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von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

Eralp zu Angst-Eingeständnis: Nehme Rat von Behörden ernst

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 30.10.2026

Berlin

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 30.10.2026

Debatte

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 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

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 30.10.2026